Wie können Sie zu Magento migrieren, ohne Ihre Google-Rankings zu verlieren?

Wie können Sie zu Magento migrieren, ohne Ihre Google-Rankings zu verlieren?

Die Migration eines E-Commerce-Onlineshops ist eines dieser Projekte, die zunächst unkompliziert erscheinen – bis man sich mit allem beschäftigt, was Google bereits über den bestehenden Shop kennt.  Produkte verfügen über etablierte URLs. Kategorieseiten haben Backlinks aufgebaut. Blogartikel generieren möglicherweise organischen Traffic. Kunden haben Produktseiten gespeichert oder als Lesezeichen hinterlegt. Suchmaschinen haben bereits Tausende von URLs gecrawlt und ein Verständnis dafür entwickelt, wie die Website strukturiert ist.  Wird die Plattform geändert, ohne diese Signale zu berücksichtigen, kann eine technisch erfolgreiche Migration dennoch zu einem SEO-Problem werden.  Die gute Nachricht: Eine sorgfältig geplante SEO Migration zu Magento bedeutet nicht, dass Sie bei Ihrer organischen Sichtbarkeit wieder bei null anfangen müssen. Google empfiehlt ausdrücklich, die neue Website vorzubereiten, alte URLs ihren neuen Zielseiten zuzuordnen, dauerhafte Weiterleitungen einzurichten, die neue XML-Sitemap einzureichen und die Migration über die Google Search Console zu überwachen. Google weist außerdem darauf hin, dass vorübergehende Schwankungen der Rankings normal sind, während URLs erneut gecrawlt und indexiert werden.  Hier kommt die Wahl der richtigen Magento-Agentur ins Spiel. Eine Migration besteht nicht einfach darin, Produkte und Kundendaten von e inem System in ein anderes zu übertragen. Die technische Umsetzung, URL-Struktur, Weiterleitungen, strukturierten Daten, Indexierungssteuerung und Überwachung nach dem Go-live müssen als zusammenhängendes Konzept funktionieren. Für ein E-Commerce-Unternehmen sollte das Ziel daher klar sein: Die Technologie modernisieren, ohne bei der Suchmaschinen-Sichtbarkeit unnötig zurückzufallen.

Warum können E-Commerce-Migrationen der SEO schaden? 

Eine E-Commerce-Migration verändert weit mehr als nur die Software, die im Hintergrund des Onlineshops läuft.  Betroffen sein können: 
  • URLs 
  • Seitentemplates 
  • Navigation 
  • Interne Verlinkungen 
  • Produktkategorien 
  • Metadaten 
  • Canonical-URLs 
  • Strukturierte Daten 
  • XML-Sitemaps 
  • robots.txt 
  • Ladegeschwindigkeit 
  • Indexierbarkeit 
  • Inhalte 
  • Weiterleitungen 
Selbst wenn die Produkte selbst unverändert bleiben, kann Google die migrierte Website als eine wesentlich veränderte Version der bisherigen Website wahrnehmen.  Die häufigsten Probleme entstehen, wenn Unternehmen den neuen Shop zuerst veröffentlichen und sich erst danach mit SEO beschäftigen. Eine alte Produkt-URL könnte beispielsweise lauten:  /category/product-name.html  während der neue Magento-Shop folgende URL verwendet:  /product-name  Wenn keine Verbindung zwischen diesen beiden URLs hergestellt wird, können Google und Nutzer, die die alte Adresse aufrufen, auf einer nicht gefundenen Seite landen.  Ein weiteres häufiges Problem besteht darin, Hunderte oder Tausende von URLs zu ändern, ohne eine entsprechende Weiterleitungskarte zu erstellen.  Ebenso problematisch ist es, die neue Website versehentlich mit noindex-Anweisungen, blockiertem Crawling oder falschen Canonical-URLs zu veröffentlichen.  Adobe Commerce bietet spezielle SEO-Funktionen für URL-Umschreibungen, Sitemaps, robots.txt und Canonical-URLs. Diese Funktionen müssen jedoch im Rahmen der Migrationsstrategie korrekt konfiguriert werden.  Eine professionelle Magento-Agentur sollte SEO deshalb als Bestandteil der Migrationsarchitektur betrachten und nicht als Aufgabe, die erst nach Abschluss der Entwicklung erledigt wird.

Welche URLs müssen erhalten bleiben? 

Nicht jede alte URL muss exakt beibehalten werden.  Tatsächlich kann eine Migration eine gute Gelegenheit sein, veraltete, doppelte oder nicht mehr benötigte URLs zu entfernen.  Die entscheidende Frage lautet: 

Welche URLs besitzen bereits SEO-Wert oder erfüllen einen wichtigen Zweck? 

Erstellen Sie vor der Migration eine vollständige URL-Bestandsaufnahme. Mindestens sollten Sie folgende Bereiche überprüfen: 
  • Produktseiten 
  • Kategorieseiten 
  • Unterkategorieseiten 
  • CMS-Seiten 
  • Blogartikel 
  • Landingpages 
  • Markenseiten 
  • Kampagnenseiten 
  • Häufig verlinkte Ressourcen 
  • Seiten mit hohem Traffic 
  • Seiten, die organische Conversions generieren 
Betrachten Sie dabei mehr als nur die Google-Rankings. Eine Seite mit vergleichsweise wenig organischem Traffic kann dennoch wertvolle Backlinks besitzen. Eine andere Seite kann für kommerziell wichtige Long-Tail-Suchanfragen ranken, obwohl ihr gesamter Traffic relativ gering ist.  Ihre Migrationsübersicht sollte daher folgende Faktoren miteinander verbinden: 

Organischer Traffic + Rankings + Backlinks + Conversions + geschäftliche Bedeutung. 

So entsteht eine wesentlich zuverlässigere Grundlage für die Entscheidung, welche Inhalte und URLs erhalten bleiben müssen. 

Eine 301-Weiterleitungskarte erstellen 

Eine Weiterleitungskarte gehört zu den wichtigsten Dokumenten einer SEO-Migration im E-Commerce.  Sie sollte eine eindeutige Verbindung zwischen der alten URL und ihrem neuen Ziel herstellen. Zum Beispiel: 
Alte URL  Neue URL  Weiterleitung 
/wedding-dresses/mermaid.html  /wedding-dresses/mermaid  301 
/bridal-shoes/pearl-shoes.html  /bridal-shoes/pearl-shoes  301 
/blog/bridal-buying-guide.html  /blog/bridal-buying-guide  301 
Das wichtigste Prinzip lautet:  Relevanz.  Leiten Sie nicht einfach jede alte URL auf die Startseite weiter, nur weil dies die bequemste Lösung ist.  Google rät ausdrücklich davon ab, zahlreiche nicht zusammengehörige alte URLs auf ein einziges Ziel weiterzuleiten. Dies kann Nutzer verwirren und dazu führen, dass Seiten als sogenannte Soft-404-Seiten behandelt werden.  Ein altes Produkt sollte normalerweise auf die entsprechende neue Produktseite weiterleiten. Wenn das Produkt nicht mehr angeboten wird, kann stattdessen eine thematisch eng verwandte Kategorie oder ein Nachfolgeprodukt das passende Ziel sein.  Wenn Inhalte tatsächlich zusammengeführt wurden, können mehrere ältere URLs sinnvollerweise auf eine stärkere neue Seite weiterleiten.  Das URL-Rewrite-System von Magento kann dauerhafte Weiterleitungen erstellen, wenn sich Produkt-, Kategorie- oder CMS-URLs ändern. Adobe Commerce unterstützt dabei Produkt-, Kategorie-, CMS- und individuelle URL-Umschreibungen.  Automatische Weiterleitungen sollten jedoch niemals eine strategisch erstellte Weiterleitungskarte ersetzen. 

Produkt-URLs: Die wertvollsten E-Commerce-Seiten schützen 

Produktseiten gehören häufig zu den wirtschaftlich wertvollsten URLs eines E-Commerce-Shops.  Sie können für folgende Suchanfragen ranken: 
  • Produktnamen 
  • Produkttypen 
  • Modellnummern 
  • Markensuchen 
  • Long-Tail-Suchanfragen 
  • Transaktionale Suchbegriffe 
Deshalb ist die Migration von Produkt-URLs besonders wichtig.  Bevor Sie eine Produkt-URL ändern, sollten Sie erfassen: 
  1. Die bestehende URL 
  1. Den organischen Traffic 
  1. Die Keywords, für die die Seite rankt 
  1. Die Backlinks 
  1. Den Beitrag zur Conversion 
  1. Die neue Magento-URL 
Magento kann bei aktivierter entsprechender Einstellung automatisch dauerhafte Weiterleitungen erstellen, wenn sich URL-Schlüssel ändern. Adobe dokumentiert diese Funktion insbesondere für Produkt- und Kategorie-URLs.  Diese automatische Funktion sollte jedoch vor dem Go-live getestet werden – insbesondere bei Shops mit Tausenden von Produkten.  Eine Magento-Agentur sollte außerdem auf URL-Duplikate achten, die beispielsweise durch folgende Faktoren entstehen können:
  • Mehrere Kategoriepfade 
  • Produktvarianten 
  • Parameter 
  • Store Views 
  • Alte URLs 
  • Unterschiedliche Varianten mit oder ohne abschließenden Schrägstrich 
  • .html-Erweiterungen 
  • Unterschiedliche Groß- und Kleinschreibung 
Das Ziel ist eindeutig:  Jedes wichtige Produkt sollte über genau eine bevorzugte, indexierbare URL verfügen.

Kategorie-URLs: Behandeln Sie sie nicht als zweitrangige Seiten 

Kategorieseiten besitzen häufig mehr SEO-Wert, als Händler vermuten.  Eine gut optimierte Kategorie kann für übergeordnete kommerzielle Suchanfragen ranken, beispielsweise: 
  • Damen-Abendkleider 
  • Brautschuhe im Großhandel 
  • Industriekomponenten 
  • Herren-Abendmode 
  • Magento-Erweiterungen 
Überprüfen Sie während der Migration, ob sich die neue Magento-Kategoriestruktur bei folgenden Punkten verändert: 
  • Kategorienamen 
  • URL-Schlüssel 
  • Übergeordnete Kategorien 
  • Breadcrumbs 
  • Seitennummerierung 
  • Filter 
  • Interne Verlinkungen 
  • Metadaten 
Eine Änderung der Kategoriearchitektur kann einen wesentlich größeren SEO-Effekt haben als die Änderung einiger weniger Produkt-URLs.  Wenn eine Kategorie umbenannt oder verschoben wird, sollte eine relevante dauerhafte Weiterleitung von der alten auf die neue URL eingerichtet werden.  Die URL-Rewrite-Funktion von Magento unterstützt Weiterleitungen für Kategorieseiten ebenso wie für Produkt- und CMS-Seiten. 

CMS-Seiten: Vergessen Sie Seiten, die keine Produkte verkaufen 

Bei E-Commerce-Migrationen konzentriert man sich naturgemäß auf Produkte und Kategorien. Dadurch können wichtige informative Seiten übersehen werden.  Dazu gehören beispielsweise: 
  • Über uns 
  • Kontaktseiten 
  • Informationen zu Lieferung 
  • Rückgabebedingungen 
  • Großhandelsinformationen 
  • Markenseiten 
  • Leistungsseiten 
  • Einkaufsratgeber 
  • Häufig gestellte Fragen 
  • Rechtliche Informationen 
  • Kampagnen-Landingpages 
Einige dieser Seiten können im Laufe der Jahre eine beträchtliche Autorität aufgebaut haben. Identifizieren Sie deshalb vor der Migration, welche CMS-Seiten organischen Traffic oder Backlinks generieren, und ordnen Sie sie ihren entsprechenden neuen Magento-Seiten zu. Adobe Commerce unterstützt URL-Umschreibungen für CMS-Seiten, sodass alte URLs auf neue Zielseiten weitergeleitet werden können. 

Blog-URLs: Schützen Sie Ihre bestehende Content-Investition 

Eine Migration ist kein Grund, den Blog zu vergessen. Ein starker E-Commerce-Blog kann über Jahre hinweg erheblichen SEO-Wert aufgebaut haben. Stellen Sie sich vor, Ihr bestehender Blog enthält Artikel, die für Hunderte von Long-Tail-Suchanfragen ranken. Wenn die neue Magento-Website beispielsweise von:  /blog/article-name  zu:  /resources/article-name  wechselt, muss jeder betroffene Artikel korrekt zugeordnet werden.  Gehen Sie nicht davon aus, dass Google diese Änderung automatisch richtig versteht.  Erstellen Sie eine Inhaltsübersicht mit: 
  • Alter URL 
  • Neuer URL 
  • Seitentitel 
  • Primärem Keyword 
  • Organischem Traffic 
  • Backlinks 
  • Rankingposition 
  • Status des Inhalts 
Dies bietet gleichzeitig die Möglichkeit, veraltete Artikel zu identifizieren, die: 
  • Aktualisiert 
  • Zusammengeführt 
  • Weitergeleitet 
  • Entfernt 
werden sollten.  Eine gute Magento-Agentur sollte die Migration von Bloginhalten daher als Content- und SEO-Projekt betrachten und nicht lediglich als Übertragung von URLs.

Canonical-Tags: Sagen Sie Google, welche URL relevant ist 

Die Canonicalisierung ist im E-Commerce besonders wichtig, da dasselbe Produkt manchmal über mehrere URLs erreichbar sein kann.  Beispielsweise können:  /shoes/product-name  und  /sale/shoes/product-name  dasselbe Produkt anzeigen.  Wenn die neue Magento-Konfiguration mehrere Versionen einer Produktseite erzeugt, sollten Canonical-Tags eindeutig die bevorzugte URL angeben.  Die aktuelle SEO-Dokumentation von Adobe empfiehlt eine eindeutige Canonical-URL für jede Seite und weist darauf hin, dass mehrere Versionen dazu führen können, dass doppelte URLs gecrawlt und indexiert werden.  Bei einem migrierten Magento-Shop sollten Sie Folgendes überprüfen: 
  • Canonical-Tags von Produktseiten 
  • Canonical-Tags von Kategorien 
  • Seitennummerierung 
  • Gefilterte Seiten 
  • Konfigurierbare Produkte 
  • Store Views 
  • HTTPS-Versionen 
  • www-/non-www-Versionen 
Die aktuelle Adobe-Dokumentation für den Storefront-Bereich empfiehlt außerdem ausdrücklich, sicherzustellen, dass Canonical-URLs nicht auf Weiterleitungen verweisen.  Mit anderen Worten: 

Leiten Sie URL A nicht auf URL B weiter und definieren Sie anschließend URL A als Canonical-URL. 

Die Canonical-URL sollte normalerweise direkt auf die endgültige bevorzugte URL verweisen. 

XML-Sitemap: Helfen Sie Google, den neuen Shop zu entdecken 

Die XML Sitemap ist unmittelbar nach einer Migration besonders wichtig. Die neue Sitemap sollte die neuen, kanonischen und indexierbaren URLs enthalten, die Suchmaschinen entdecken sollen. Sie sollte nicht zum Sammelbecken werden für: 
  • Weitergeleitete URLs 
  • 404-Seiten 
  • Doppelte URLs 
  • Interne Suchergebnisse 
  • Checkout-Seiten 
  • Kundenkonto-Seiten 
  • Unerwünschte gefilterte URLs 
Adobe Commerce bietet Funktionen zur Erstellung von Sitemaps, damit Suchmaschinen Seiten des Shops entdecken können, die andernfalls möglicherweise übersehen werden.  Google empfiehlt außerdem, die neue Sitemap während eines Website-Umzugs über die Search Console einzureichen, um Google beim Auffinden der neuen URLs zu unterstützen.  Bei einem großen Produktsortiment sollte die Sitemap nach dem Go-live regelmäßig überwacht und nicht nur einmal erstellt und anschließend vergessen werden. 

Robots.txt: Eine kleine Datei, die ein großes Problem verursachen kann 

Wenige SEO-Fehler während einer Migration sind so ärgerlich wie das versehentliche Blockieren der neuen Website für Suchmaschinen.  Während der Entwicklung ist es völlig sinnvoll, die Indexierung einer Testumgebung zu verhindern.  Problematisch wird es, wenn dieselbe Konfiguration in die Produktionsumgebung übernommen wird.  Überprüfen Sie vor dem Go-live: 
  • robots.txt 
  • Meta-Robots-Anweisungen 
  • X-Robots-Tag 
  • Einschränkungen für die Testumgebung 
  • Entwicklungsdomains 
  • Indexierung von Kategorien 
  • Indexierung von Produkten 
  • Suchergebnisseiten 
  • Gefilterte Navigation 
Magento bietet Konfigurationsmöglichkeiten zur Steuerung von Anweisungen für Suchmaschinen-Crawler und kann den Inhalt der robots.txt dynamisch erzeugen. Adobe weist außerdem ausdrücklich darauf hin, dass Test- und Nicht-Produktionsumgebungen nicht indexiert werden sollten. Ihre Go-live-Checkliste sollte deshalb einen konkreten Schritt enthalten: 

„Einschränkungen für die Testumgebung entfernen“. 

Gehen Sie niemals davon aus, dass jemand anderes dies bereits erledigt hat. 

Strukturierte Daten: Bewahren Sie Ihre Sucherweiterungen 

Strukturierte Daten ersetzen keine gute SEO-Strategie. Sie helfen Suchmaschinen jedoch dabei, die Inhalte und Entitäten auf Ihren Seiten besser zu verstehen.  Prüfen Sie während der Migration, ob die bestehende Website strukturierte Daten für folgende Bereiche verwendet: 
  • Produkte 
  • Preise 
  • Verfügbarkeit 
  • Bewertungen 
  • Breadcrumbs 
  • Organisationen 
  • Artikel 
  • Häufig gestellte Fragen 
Vergleichen Sie anschließend die bisherige und die neue Implementierung. Besondere Aufmerksamkeit verdienen Produktseiten.  Wenn die alte Website Suchmaschinen wichtige Produktinformationen zur Verfügung stellt, die neue Magento-Vorlage diese Informationen jedoch entfernt oder fehlerhaft implementiert, kann die Migration die Suchsichtbarkeit und die Möglichkeit für erweiterte Suchergebnisse beeinflussen. Die richtige Vorgehensweise besteht daher nicht darin, den alten Code einfach zu kopieren. Prüfen Sie stattdessen, ob die strukturierten Daten auch in der neuen Magento-Implementierung korrekt und aktuell sind. 

Interne Verlinkungen: Lassen Sie Google Ihre Website nicht erneut entdecken 

Weiterleitungen schützen Nutzer und externe Links. Aber auch interne Verlinkungen sollten aktualisiert werden. Wenn 5.000 Seiten Ihres neuen MagentoShops weiterhin auf alte URLs verlinken, erzeugen Sie unnötige Weiterleitungen innerhalb Ihrer eigenen Website.  Google empfiehlt, interne Links nach einem Website-Umzug zu aktualisieren, sodass sie direkt auf die neuen URLs verweisen.  Überprüfen Sie: 
  • Hauptnavigation 
  • Kategorienavigation 
  • Breadcrumbs 
  • Produktempfehlungen 
  • Ähnliche Produkte 
  • Footer-Links 
  • Blog-Links 
  • Redaktionelle Inhalte 
  • Landingpages 
  • XML-Sitemaps 
Die ideale Struktur lautet:  Interner Link → endgültige URL  und nicht:  Interner Link → alte URL → 301 → endgültige URL  Die zweite Variante kann zwar funktionieren, die erste ist jedoch sauberer und effizienter. 

Überwachung in der Search Console: Die Migration endet nicht mit dem Go-live 

Ein großer Fehler vieler Unternehmen besteht darin, den Tag der Veröffentlichung als Ende der Migration zu betrachten.  Tatsächlich beginnt damit erst die Überwachungsphase.  Google empfiehlt, die Search Console während eines Website-Umzugs zu verwenden und die entsprechenden Properties zu bestätigen, damit Indexierungs- und Sitemap-Daten überwacht werden können.  Überwachen Sie: 

Abdeckung und Indexierung 

Prüfen Sie, ob wichtige neue URLs indexiert werden.  404-Fehler  Suchen Sie nach alten URLs, die eigentlich weitergeleitet werden sollten, nun aber einen Fehler zurückgeben.  Weiterleitungsfehler  Prüfen Sie auf fehlerhafte Weiterleitungen und Weiterleitungsketten.  Sichtbarkeit in der Suche  Überwachen Sie: 
  • Impressionen 
  • Klicks 
  • Durchschnittliche Position 
  • Organischen Traffic 
  • Wichtige kommerzielle Keywords 
Sitemap-Status  Prüfen Sie, ob eingereichte URLs entdeckt und indexiert werden.  Core Web Vitals  Vergleichen Sie die Performance mit der bisherigen Website.  Conversion-Daten  Organischer Traffic ist wichtig. Ebenso wichtig ist jedoch, was passiert, nachdem der Besucher auf der Website angekommen ist. Eine erfolgreiche Migration sollte sowohl Sichtbarkeit als auch kommerzielle Performance schützen.

Was sollten Sie in den ersten 30 Tagen nach dem Go-live überprüfen? 

Der erste Monat sollte von einer aktiven Überwachung geprägt sein und nicht von gelegentlichen Kontrollen.  Tag 1–3: Technische Prüfung  Überprüfen Sie: 
  • 301-Weiterleitungen 
  • 404-Fehler 
  • robots.txt 
  • Canonical-Tags 
  • XML-Sitemap 
  • Indexierbarkeit 
  • HTTPS 
  • Interne Links 
  • Produktseiten 
  • Kategorieseiten 
  • Checkout-Funktionalität 
Stellen Sie außerdem sicher, dass die neue Website nicht versehentlich für das Crawling blockiert wird. 

Tag 4–7: Überwachung durch Suchmaschinen 

Überprüfen Sie die Search Console auf: 
  • Änderungen bei der Indexierung 
  • Crawling-Aktivität 
  • Verarbeitung der Sitemap 
  • Seitenindexierung 
  • Unerwartete Ausschlüsse 
  • Weiterleitungsfehler 
Google weist darauf hin, dass gewisse Ranking-Schwankungen während einer Migration normal sind, während neue URLs erneut gecrawlt und indexiert werden. 

Woche 2: Kommerzielle SEO-Prüfung 

Vergleichen Sie die neue Website mit den bisherigen Ausgangswerten.  Analysieren Sie: 
  • Organischen Traffic 
  • Umsatz aus organischer Suche 
  • Conversion-Rate 
  • Wichtigste Landingpages 
  • Sichtbarkeit von Produkten 
  • Sichtbarkeit von Kategorien 
  • Markensuchen 
  • Nicht markenbezogene Suchanfragen 

Woche 3–4: Optimierung 

Jetzt sollten Sie nach Mustern suchen.  Verlieren bestimmte Kategorien an Sichtbarkeit?  Performen Produktseiten weiterhin normal?  Erhalten alte URLs weiterhin erheblichen Traffic?  Gibt es Weiterleitungsketten?  Werden neue URLs korrekt indexiert?  Verweisen interne Links weiterhin auf alte URLs?  Hier kann eine erfahrene Magento-Agentur über die grundlegende Fehlerbehebung hinausgehen und feststellen, ob ein Problem auf die Migrationsarchitektur, technische SEO, Inhalte, Performance oder Indexierung zurückzuführen ist.

SEO-Migrations-Checkliste für Magento 

Verwenden Sie diese Checkliste vor, während und nach Ihrer Migration.  Vor der Migration   Bestehende Website crawlen  Alle wichtigen URLs exportieren  Organische Landingpages identifizieren  Backlink-Daten überprüfen  Besonders wertvolle Produktseiten identifizieren  Besonders wertvolle Kategorieseiten identifizieren  CMS- und Blog-Inhalte prüfen  Bestehende Metadaten dokumentieren  Bestehende Canonical-URLs dokumentieren  Strukturierte Daten überprüfen  Interne Verlinkungen prüfen  Bestehende Weiterleitungen dokumentieren  robots.txt überprüfen  XML-Sitemap erstellen  Zuordnung alter zu neuen URLs erstellen  Während der Entwicklung   Magento-Testumgebung einrichten  Produktdaten migrieren  Kategoriedaten migrieren  Kundendaten migrieren  Relevante Bestellhistorie migrieren  Wichtige Inhalte neu aufbauen  URL-Struktur konfigurieren  Canonical-URLs konfigurieren  Metadaten konfigurieren  Strukturierte Daten konfigurieren  Weiterleitungsregeln implementieren  XML-Sitemap konfigurieren  robots.txt konfigurieren  Interne Links testen  Mobile Performance testen  Vor dem Go-live   Vollständigen Crawl des neuen Shops durchführen  Wichtige 301-Weiterleitungen testen  Produkt-URLs testen  Kategorie-URLs testen  CMS-URLs testen  Blog-URLs testen  Canonical-Tags prüfen  Robots-Anweisungen prüfen  Sitemap prüfen  Strukturierte Daten prüfen  Interne Links prüfen  Checkout und Zahlungen testen  ERP-Integrationen testen  Indexierungsbeschränkungen der Testumgebung entfernen  Rückfallstrategie vorbereiten  Nach dem Go-live   Neue XML-Sitemap einreichen  Search Console überwachen  404-Fehler überwachen  Weiterleitungsfehler überwachen  Rankings überwachen  Organischen Traffic überwachen  Conversions überwachen  Indexierung überprüfen  Core Web Vitals überprüfen  Wichtige externe Links nach Möglichkeit aktualisieren  Performance während der ersten 30 Tage überprüfen  Dieser Prozess entspricht den aktuellen Empfehlungen von Google für Website Migrationen: neue Website vorbereiten und testen, alte URLs neuen URLs zuordnen, dauerhafte Weiterleitungen einrichten, Canonical-Signale aktualisieren, die neue Sitemap einreichen und die Migration über die Search Console überwachen. 

Beeinflusst eine Magento-Migration die SEO? 

Ja. Eine Magento-Migration kann die SEO beeinflussen, aber die Migration selbst führt nicht automatisch dazu, dass Rankings verloren gehen.  Die größten Risiken entstehen normalerweise durch Änderungen an URLs, Weiterleitungen, Inhalten, Canonical-Signalen, internen Verlinkungen, Indexierbarkeit und der Website-Architektur.  Google erklärt, dass vorübergehende Ranking-Schwankungen bei einem größeren Website-Umzug normal sind, weil die Systeme von Google die neuen URLs erneut crawlen und indexieren müssen. Bei mittelgroßen Websites kann dies einige Wochen oder länger dauern; bei größeren Websites kann der Prozess noch mehr Zeit benötigen.  Deshalb erfordert die Sicherung der SEO während einer Migration eine sorgfältige Vorbereitung, bevor die neue Website live geht.

Wie können Sie Ihre Rankings während einer Magento-Migration erhalten? 

Der zuverlässigste Ansatz besteht darin, die Signale zu bewahren, die den bestehenden Seiten ihren Wert verliehen haben, und gleichzeitig die technische Grundlage dort zu verbessern, wo dies erforderlich ist.  Das bedeutet: 
  1. Wertvolle bestehende URLs identifizieren. 
  1. Alte URLs relevanten neuen URLs zuordnen. 
  1. Dauerhafte Weiterleitungen implementieren. 
  1. Wertvolle Inhalte erhalten. 
  1. Geeignete Canonical-URLs beibehalten. 
  1. Interne Links aktualisieren. 
  1. Strukturierte Daten erhalten. 
  1. Neue Sitemap einreichen. 
  1. Robots- und Indexierungsanweisungen überprüfen. 
  1. Search Console und organische Performance nach dem Go-live überwachen. 
Google bestätigt, dass dauerhafte Weiterleitungen wie 301 Weiterleitungen Signale an die neuen URLs weitergeben können und keinen Verlust des PageRank verursachen. 

Benötigen Sie 301-Weiterleitungen bei einer Migration zu Magento? 

Wenn sich wichtige URLs ändern: Ja.  Eine 301-Weiterleitung teilt Browsern und Suchmaschinen mit, dass eine Seite dauerhaft an eine neue Adresse verschoben wurde. Magento bietet eine URL-Rewrite-Funktion, mit der bei bestimmten Änderungen von Produkt-, Kategorie- oder Seiten-URL Schlüsseln automatisch dauerhafte Weiterleitungen erstellt werden können.  Bei großen E-Commerce-Migrationen sollte man sich jedoch nicht ausschließlich auf automatische Weiterleitungen verlassen.  Eine professionelle Weiterleitungsstrategie sollte die gesamte bestehende URL-Struktur berücksichtigen –einschließlich URLs außerhalb des Produktkatalogs, etwa Blogartikel, CMS-Seiten und individuelle Landingpages.  Google empfiehlt, Migrations-Weiterleitungen mindestens ein Jahr lang aktiv zu lassen, damit Suchmaschinen ausreichend Zeit haben, die Umstellung zu verarbeiten und Signale zu übertragen. Aus Sicht der Nutzerfreundlichkeit kann es ebenfalls sinnvoll sein, wichtige Weiterleitungen noch länger bestehen zu lassen. 

Wie lange dauert es, bis sich die SEO nach einer Migration stabilisiert? 

Dafür gibt es keinen festen Zeitraum. Google erklärt, dass Ranking Schwankungen auftreten können, während die Suchmaschine die neuen URLs erneut crawlt und indexiert. Bei kleinen und mittelgroßen Websites können sich viele URL-Änderungen innerhalb weniger Wochen stabilisieren, während größere Websites länger benötigen können.  Wichtig ist die Unterscheidung zwischen normalen Schwankungen während einer Migration und einem tatsächlichen SEO-Problem. Ein vorübergehender Rückgang bedeutet nicht automatisch, dass die Migration fehlgeschlagen ist. Ein anhaltender Rückgang in Verbindung mit folgenden Problemen sollte jedoch untersucht werden: 
  • Fehlende Weiterleitungen 
  • Große Mengen an 404-Fehlern 
  • Falsche Canonical-Tags 
  • Indexierungsbeschränkungen 
  • Verlorene Inhalte 
  • Fehlerhafte interne Verlinkungen 
  • Technische Performance-Probleme 

Wie kann eine erfahrene Magento-Agentur Ihre organische Sichtbarkeit schützen? 

Eine erfolgreiche Migration erfordert Entwickler und SEO-Spezialisten, die nach demselben Migrationsplan arbeiten. Genau hier wird die Rolle einer Magento-Agentur wichtig. Ein Entwicklungsteam kann Produkte, Kunden und Bestellungen übertragen. Ein SEO-Team kann Rankings, URLs, Metadaten und Weiterleitungen identifizieren. Die Migration ist jedoch nur dann erfolgreich, wenn diese Bereiche als ein gemeinsames Projekt behandelt werden. Eine erfahrene Magento-Agentur sollte das gesamte Bild betrachten können: Bestehende Website → SEO-Audit → Datenmigration → Magento-Architektur → URL-Zuordnung → Integrationen → Testumgebung → Tests → Go-live → Überwachung über die Search Console  Für Unternehmen mit großen Katalogen, B2B-Preisstrukturen, ERP Integrationen oder jahrelang aufgebauter organischer Sichtbarkeit ist dieser ganzheitliche Ansatz besonders wichtig.  Ingold Solutions unterstützt Magento-Migrationsprojekte mit strukturierter Planung, Datenübertragung, individueller Entwicklung, Tests und kontinuierlichem technischen Support. Das Ziel sollte nicht einfach darin bestehen, einen neuen Magento-Shop online zu stellen.  Es sollte darum gehen, das Unternehmen weiterzuentwickeln, ohne die bereits aufgebaute digitale Sichtbarkeit unnötig zu gefährden. Fazit  Eine Magento-Migration ist ein Technologieprojekt – aber gleichzeitig auch ein SEO-Projekt. Die wertvollsten Assets, die migriert werden, sind nicht nur Produkte, Kundenkonten und Bestellhistorien. Dazu gehören auch URLs, Backlinks, Rankings, Inhalte, interne Verlinkungen und über Jahre aufgebaute Signale für Suchmaschinen. Deshalb sollte SEO bereits vor Beginn der Entwicklung einbezogen werden und nicht erst nach dem Go-live der neuen Website.  Mit einer vollständigen URL-Bestandsaufnahme, einer sorgfältig erstellten 301 Weiterleitungsstrategie, einer korrekten Canonicalisierung, einer sauberen internen Verlinkung, präzisen XML-Sitemaps, kontrolliertem Crawling und einer systematischen Überwachung über die Search Console können Unternehmen die Risiken einer SEO-Migration im E-Commerce deutlich reduzieren. Und wenn die Migration von der richtigen Magento-Agentur durchgeführt wird, geht es nicht lediglich darum, die bisherige Website zu bewahren. Es geht darum, eine stärkere Magento-Grundlage zu schaffen, die die bestehende organische Sichtbarkeit schützt und dem Unternehmen gleichzeitig den nötigen Raum für weiteres Wachstum gibt.

Latest Post