Magento-Migration ohne Verlust Ihrer SEO-Rankings – Der umfassende Leitfaden

Magento-Migration ohne Verlust Ihrer SEO-Rankings – Der umfassende Leitfaden

Eine Magento-Migration gehört zu den wichtigsten Projekten, die ein E-Commerce-Unternehmen durchführen kann. Ganz gleich, ob Sie auf die aktuelle Version von Magento Open Source wechseln, auf Adobe Commerce migrieren oder Ihren bestehenden Onlineshop modernisieren – eine Migration betrifft weit mehr als nur das Design Ihrer Website. Sie beeinflusst Ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinen, die Nutzererfahrung und letztlich auch Ihren Umsatz. Viele Unternehmen investieren erhebliche Zeit und Ressourcen in einen neuen Magento-Shop und müssen nach dem Go live feststellen, dass der organische Traffic deutlich zurückgeht. Produktseiten verschwinden aus den Suchergebnissen, wichtige Keywords verlieren ihre Rankings und Seiten, die über Jahre hinweg Sichtbarkeit aufgebaut haben, erzielen plötzlich kaum noch Besucher.  Der Grund dafür liegt in den meisten Fällen nicht darin, dass Google den neuen Shop schlechter bewertet. Häufig wurden während der Migration wichtige SEO-Signale nicht korrekt übernommen. Dazu gehören unter anderem Weiterleitungen, Canonical Tags, strukturierte Daten oder interne Verlinkungen.  Die gute Nachricht ist: Diese Probleme lassen sich mit einer sorgfältigen Planung nahezu vollständig vermeiden.  Eine erfolgreiche MagentoMigrationbedeutet nicht nur, einen neuen Onlineshop bereitzustellen. Entscheidend ist, dass Google Ihre Website weiterhin versteht, ihr vertraut und die bereits aufgebauten Rankings übernimmt –während Ihre Kunden gleichzeitig von einer schnelleren und leistungsfähigeren Shop-Plattform profitieren.  In diesem Leitfaden erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie eine Magento Migration planen und umsetzen, ohne dabei Ihre organische Sichtbarkeit zu gefährden. 

Warum SEO-Rankings bei einer Magento-Migration verloren gehen 

Google bewertet Websites nicht deshalb gut, weil sie auf Magento basieren.  Vielmehr entwickelt die Suchmaschine über einen längeren Zeitraum Vertrauen in einzelne Seiten. Dieses Vertrauen entsteht durch zahlreiche Signale, unter anderem: 
  • Suchhistorie  
  • Backlinks  
  • Interne Linkstruktur  
  • Nutzerverhalten  
  • Crawling-Historie  
  • Strukturierte Daten  
  • Relevanz der Inhalte  
Mit einer Magento-Migration präsentieren Sie Google im Grunde eine neue Version Ihrer Website.  Erkennt Google eindeutig, dass die Inhalte lediglich auf eine neue technische Grundlage umgezogen sind, werden die bestehenden Rankings und Signale in der Regel übernommen.  Entstehen jedoch Unklarheiten, muss Google Ihre Website praktisch neu bewerten.  Typische Ursachen dafür sind: 
  • Fehlende Weiterleitungen (Redirects)  
  • Geänderte URL-Strukturen  
  • Doppelte Inhalte  
  • Fehlerhafte Canonical-Tags  
  • Defekte interne Verlinkungen  
  • Fehlende strukturierte Daten (Schema Markup)  
  • Schlechte Ladezeiten  
  • Unvollständige XML-Sitemaps  
Viele dieser Fehler bleiben zunächst unbemerkt, weil sie für Besucher nicht sichtbar sind.  Die Startseite kann beispielsweise perfekt aussehen, während Google im Hintergrund auf Hunderte fehlerhafte URLs oder Crawling-Probleme stößt.  Aus diesem Grund sollte die SEO-Planung bereits beginnen, bevor die eigentliche Entwicklung des neuen Magento-Shops startet. 

Der größte Irrtum bei einer Magento-Migration 

Eine Aussage begegnet uns in Magento-Projekten immer wieder: 

„Google wird das schon selbst erkennen.“ 

In manchen Fällen stimmt das.  In vielen Fällen jedoch nicht.  Google empfiehlt ausdrücklich, Suchmaschinen während einer Website Migration aktiv zu unterstützen, anstatt darauf zu vertrauen, dass alle Änderungen automatisch erkannt werden. Korrekt eingerichtete 301-Weiterleitungen, aktuelle XML Sitemaps, konsistente Canonical-Tags sowie eine kontinuierliche Überwachung über die Google Search Console helfen dabei, Unsicherheiten zu vermeiden und bestehende Rankings zu erhalten.  Je nach Umfang der Migration und der Anzahl technischer Änderungen kann sich die Erholung der organischen Sichtbarkeit über mehrere Wochen oder sogar Monate hinziehen.  Dabei gilt fast immer:  Es ist deutlich einfacher und kostengünstiger, Rankings von Anfangan zu schützen, als verlorene Sichtbarkeit nach einer  fehlerhaften Migration wieder aufzubauen.  Starten Sie mit einem SEO-Audit – nicht mit dem Design  Viele Magento-Migrationsprojekte beginnen mit Gesprächen über: 
  • ein modernes Design  
  • eine optimierte Navigation  
  • bessere Produktseiten  
  • einen schnelleren Checkout  
  • ein neues Magento-Theme  
All diese Punkte sind wichtig und tragen zu einem besseren Einkaufserlebnis bei.  Dennoch sollte keiner dieser Aspekte im Mittelpunkt stehen, bevor klar ist, welche Seiten aktuell den organischen Traffic generieren und warum sie erfolgreich sind. Bevor Sie Änderungen an Ihrer Website vornehmen, sollten Sie den aktuellen SEO-Status vollständig dokumentieren. Nur so schaffen Sie eine belastbare Ausgangsbasis, mit der sich der Erfolg der Migration nach dem Go-live objektiv bewerten lässt.  Ohne diese Referenz ist es nahezu unmöglich nachzuvollziehen, welche Änderungen zu Rankingverlusten oder Traffic-Einbrüchen geführt haben. 

Die SEO-Audit-Checkliste für Ihre Magento-Migration 

Bevor die eigentliche Entwicklung beginnt, sollten Sie sämtliche relevanten SEO-Daten zusammentragen. 
  1. DiewichtigstenSeiten identifizieren 

Exportieren Sie die Daten aus der Google Search Console und Google Analytics. Konzentrieren Sie sich dabei insbesondere auf Seiten mit: 
  • organischem Traffic  
  • hohem Umsatz  
  • Leadgenerierung  
  • Produktverkäufen  
  • vielen Impressionen  
  • hoher Klickrate  
Diese Seiten besitzen bereits eine hohe Autorität und sollten während der Migration besonders sorgfältig behandelt werden. 
  1. AllebestehendenURLs erfassen 

Erstellen Sie eine vollständige Übersicht aller indexierbaren Seiten.  Dazu gehören unter anderem: 
  • Produktseiten  
  • Kategorieseiten  
  • CMS-Seiten  
  • Blogbeiträge  
  • Landingpages  
Verlassen Sie sich dabei nicht ausschließlich auf Ihre XML-Sitemap.  Nutzen Sie zusätzlich Crawling-Tools wie Screaming Frog, um sämtliche erreichbaren URLs zu identifizieren.  In vielen Projekten erhalten Seiten organischen Traffic, obwohl sie längst nicht mehr in der XML-Sitemap enthalten sind. 
  1. BestehendeMetadaten dokumentieren 

Für jede wichtige Seite sollten folgende Informationen gesichert werden: 
  • Seitentitel (Title Tags)  
  • Meta-Descriptions  
  • H1-Überschriften  
  • Canonical-URLs  
  • strukturierte Daten (Schema Markup)  
  • Robots-Anweisungen  
Gerade diese Elemente verändern sich bei einer Magento-Migration häufig unbeabsichtigt und führen später zu vermeidbaren SEO-Problemen. 
  1. Core Web VitalsalsAusgangswert erfassen 

Die Core Web Vitals gehören heute zu den wichtigsten technischen Qualitätsmerkmalen einer Website. Erfassen Sie deshalb vor der Migration die aktuellen Werte für: 
  • Largest Contentful Paint (LCP)  
  • Interaction to Next Paint (INP)  
  • Cumulative Layout Shift (CLS)  
Nach dem Go live können Sie diese Werte direkt vergleichen und objektiv beurteilen, ob sich die Performance verbessert oder verschlechtert hat. 
  1. Backlink-Profilanalysieren

Jeder hochwertige Backlink sollte auch nach der Migration weiterhin auf eine funktionierende Zielseite verweisen.  Nutzen Sie hierfür beispielsweise: 
  • Ahrefs  
  • Semrush  
  • Majestic  
Ermitteln Sie insbesondere die Seiten mit den stärksten Backlink-Profilen.  Diese URLs dürfen nach der Migration keinesfalls einen 404-Fehler zurückgeben.
  1. Die WebsitewieGoogle crawlen 

Führen Sie vor der Migration einen vollständigen Website-Crawl durch.  Achten Sie dabei insbesondere auf: 
  • fehlerhafte interne Links  
  • Redirect-Ketten  
  • doppelte Seitentitel  
  • fehlende Meta-Descriptions  
  • Canonical-Probleme  
  • Orphan Pages (verwaiste Seiten)  
  • Thin Content  
Je mehr dieser Probleme bereits vor der Migration behoben werden, desto sauberer und leistungsfähiger startet der neue Magento-Shop. 

Migrieren Sie keine bestehenden SEO-Probleme 

Ein häufiger Irrtum besteht darin anzunehmen, dass eine Magento-Migration bestehende SEO-Probleme automatisch löst.  Das Gegenteil ist meist der Fall.  Eine Migration bietet die ideale Gelegenheit, die technische Qualität Ihrer Website nachhaltig zu verbessern – nicht jedoch, jahrelang angesammelte Fehler einfach auf das neue System zu übertragen.  Typische Beispiele sind: 
  • doppelte Produktseiten  
  • lange Redirect-Ketten  
  • inhaltsarme Kategorieseiten  
  • fehlerhaftes Schema Markup  
  • unzureichende interne Verlinkung  
Solche Schwachstellen sollten bereits im Rahmen der Migration beseitigt werden.  Unternehmen, die eine Magento-Migration gleichzeitig als technische Bereinigung nutzen, erzielen langfristig häufig bessere SEO-Ergebnisse als Unternehmen, die ihre bestehende Website lediglich auf eine neue Plattform kopieren. 

Hier schafft Ingold Solutions echten Mehrwert 

Viele Magento-Agenturen beginnen ein Migrationsprojekt mit Designentwürfen und Layoutkonzepten. 

Bei Ingold Solutions beginnt jede Magento-Migration mit einer fundierten Analyse der vorhandenen Daten. 

Bevor auch nur eine einzige Seite migriert wird, prüfen wir unter anderem: 
  • bestehende SEO-Signale  
  • URL-Strukturen  
  • Crawlbarkeit  
  • technische Website-Gesundheit  
  • Indexierungsstatus  
Auf dieser Grundlage entwickeln wir eine Migrationsstrategie, die nicht nur die organische Sichtbarkeit schützt, sondern gleichzeitig Performance, Benutzerfreundlichkeit und Skalierbarkeit nachhaltig verbessert.  Für Unternehmen, die SAP Business One einsetzen, geht dieser Ansatz noch einen Schritt weiter. Wir stellen sicher, dass SEO-Anforderungen, Produktstrukturen und ERP Prozesse bereits während der Planung aufeinander abgestimmt werden. Dadurch entstehen nach dem Go-live keine zusätzlichen manuellen Prozesse oder unnötigen Integrationsprobleme zwischen Magento und SAP Business One. Im nächsten Abschnitt folgt die Übersetzung von: 
  • URL-Weiterleitungen – Das Fundament jeder erfolgreichen Magento-Migration
  • Warum sich URLs nicht ohne Grund ändern sollten
  • Redirect-Mapping
  • Redirect-Ketten vermeiden
  • Canonical-Tags
  • XML-Sitemaps
Diese Kapitel gehören zu den wichtigsten SEO-Bereichen einer erfolgreichen Magento-Migration.  URL-Weiterleitungen – Das Fundament jeder erfolgreichen Magento-Migration  Wenn es einen Bereich gibt, der bei einer Magento-Migration höchste Priorität haben sollte, dann ist es die Planung der URL-Weiterleitungen (Redirects).  Ein moderner Onlineshop mit ansprechendem Design, verbesserter Navigation und kurzen Ladezeiten bringt wenig, wenn weder Google noch Ihre Kunden die gesuchten Seiten finden.  Jede URL, die aktuell in den Suchergebnissen erscheint oder bereits von Google indexiert wurde, hat im Laufe der Zeit einen gewissen Wert aufgebaut. Dazu gehören unter anderem: 
  • Backlinks  
  • Suchmaschinen-Rankings  
  • Nutzerinteraktionen  
  • Historische Vertrauenssignale  
Bei einer Magento Migration geht es deshalb nicht nur darum, Inhalte von einer Plattform auf eine andere zu übertragen. Ebenso wichtig ist es, Google eindeutig mitzuteilen, wo sich jede einzelne Seite künftig befindet. Genau dafür sind 301-Weiterleitungen unverzichtbar. Eine korrekt eingerichtete permanente Weiterleitung signalisiert Google, dass eine Seite dauerhaft an eine neue Adresse verschoben wurde. Dadurch können bestehende Rankings und ein Großteil der aufgebauten Autorität auf die neue URL übertragen werden. Gleichzeitig gelangen Besucher automatisch auf die richtige Seite, anstatt auf einer 404-Fehlerseite zu landen.  Fehlt eine durchdachte Redirect-Strategie, kann selbst eine technisch einwandfreie Magento Migration zu erheblichen Einbußen bei der organischen Sichtbarkeit führen. 

Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihre URLs unverändert bleiben 

Im Rahmen einer Magento-Migration werden häufig auch Inhalte oder die Informationsarchitektur überarbeitet.  Typische Änderungen sind beispielsweise: 
  • eine neue Kategoriestruktur  
  • optimierte Produkt-URLs  
  • neue CMS-Seiten  
  • zusammengeführte Kategorien  
  • eine überarbeitete Blogstruktur  
  • das Entfernen veralteter Inhalte  
Jede dieser Änderungen führt zu neuen URLs.  Google kann jedoch nicht automatisch erkennen, wohin eine bestehende Seite verschoben wurde.  Beispiel  Vor der Migration  /herrenschuhe/laufschuhe/modell-123 

Nach der Migration 

/laufschuhe/modell-123  Für den Besucher wirkt diese Änderung kaum relevant.  Für Google handelt es sich jedoch um zwei unterschiedliche Seiten.  Ohne eine entsprechende Weiterleitung verschwindet die ursprüngliche URL nach und nach aus dem Google-Index und verliert ihre über Jahre aufgebaute Autorität. 

Jede wichtige URL benötigt ein eindeutiges Ziel 

Ein häufiger Fehler besteht darin, sämtliche alte URLs auf die Startseite weiterzuleiten.  Beispielsweise:  Altes Produkt A          ↓  Startseite  Aus Sicht von Google handelt es sich dabei nicht um eine erfolgreiche Migration.  Die Suchmaschine erkennt lediglich, dass der ursprüngliche Inhalt verschwunden ist.  Deutlich sinnvoller ist folgendes Vorgehen:  Altes Produkt A          ↓  Neues Produkt A  oder  Alte Kategorie          ↓  Neue entsprechende Kategorie Grundsätzlich sollte jede Weiterleitung immer auf die Seite verweisen, die dem ursprünglichen Inhalt und der Suchintention am nächsten kommt. Dadurch bleiben Rankings besser erhalten und Besucher finden sofort die Informationen, nach denen sie gesucht haben. 

Erstellen Sie den Redirect-Plan bereits zu Projektbeginn 

In vielen Projekten werden Redirects erst kurz vor dem Go-live eingerichtet.  Zu diesem Zeitpunkt konzentriert sich das Projektteam meist bereits auf Funktionstests, Content-Abnahmen und letzte Fehlerkorrekturen.  Dadurch geraten Weiterleitungen häufig in den Hintergrund.  Sinnvoller ist es, bereits zu Beginn der Magento-Migration ein vollständiges Redirect-Mapping anzulegen.  Eine typische Übersicht enthält beispielsweise folgende Informationen: 
Alte URL  Neue URL  Redirect  Status 
/kategorie-a  /produkte/kategorie-a  301  Fertig 
/alter-blog  /wissen/neuer-blog  301  Fertig 
/produkt-x  /produkte/produkt-x  301  Offen 
Ein solches Dokument dient während des gesamten Projekts als zentrale Arbeitsgrundlage für Entwickler, SEO-Spezialisten und Projektmanager. 

Vergessen Sie keine URLs außerhalb der Navigation 

Viele Unternehmen leiten ausschließlich Seiten weiter, die sich im Menü befinden.  Google crawlt Websites jedoch völlig anders als Besucher.  Auch Seiten, die längst nicht mehr in der Navigation erscheinen, können weiterhin Besucher erhalten – beispielsweise über: 
  • externe Backlinks  
  • E-Mail-Kampagnen  
  • Social-Media-Beiträge  
  • Branchenverzeichnisse  
  • PDF-Kataloge  
  • Pressemitteilungen  
  • Google-Suchergebnisse  
Selbst wenn eine Seite heute nicht mehr prominent verlinkt ist, kann sie weiterhin erheblichen SEO-Wert besitzen.  Deshalb sollten Sie im Rahmen jeder Magento-Migration möglichst viele historische URLs exportieren, unter anderem aus: 
  • Google Search Console  
  • Screaming Frog  
  • XML-Sitemaps  
  • Google Analytics  
  • Server-Logs  
So stellen Sie sicher, dass keine wertvollen Seiten versehentlich verloren gehen. 

Redirect-Ketten vermeiden 

Nach mehreren Relaunches oder Website-Überarbeitungen entstehen häufig sogenannte Redirect-Ketten. Beispiel:  Seite A        ↓  Seite B        ↓  Seite C  Google muss in diesem Fall mehrere Weiterleitungen nacheinander verfolgen, bevor das eigentliche Ziel erreicht wird.  Deutlich effizienter ist:  Seite A        ↓  Seite C  Eine einzige Weiterleitung bedeutet: 
  • kürzere Ladezeiten  
  • geringeren Crawl-Aufwand  
  • sauberere SEO-Signale  
  • bessere Nutzererfahrung  
Ebenso problematisch sind Redirect-Schleifen, bei denen URLs letztlich wieder auf sich selbst verweisen.  Beide Fehler sollten vor dem Go-live vollständig beseitigt werden. 

Testen Sie jede Weiterleitung vor dem Go-live 

Viele Unternehmen verlassen sich darauf, dass eingerichtete Redirects automatisch korrekt funktionieren.  Darauf sollten Sie sich niemals verlassen.  Jede Weiterleitung sollte vor dem Livegang überprüft werden.  Achten Sie insbesondere darauf, dass:  ✔ alle wichtigen URLs einen HTTP-Statuscode 301 zurückgeben ✔ keine Weiterleitung als 302 (temporäre Weiterleitung) eingerichtet ist ✔ keine relevante Seite einen 404-Fehler liefert ✔ keine Redirect-Ketten mehr vorhanden sind ✔ keine Redirect-Schleifen existieren Diese abschließenden Tests decken häufig noch zahlreiche kleinere Fehler auf, bevor Google sie erkennt. 

Canonical-Tags – Der Wegweiser für Suchmaschinen 

Canonical-Tags erhalten bei einer Magento-Migration häufig deutlich weniger Aufmerksamkeit, als sie eigentlich verdienen.  Dabei gehören sie zu den wichtigsten technischen SEO-Elementen.  Ein Canonical Tag informiert Suchmaschinen darüber, welche Version einer Seite als Original betrachtet werden soll, wenn mehrere ähnliche oder identische Inhalte existieren. Gerade Magento-Shops erzeugen aufgrund ihrer Funktionsweise häufig mehrere Varianten derselben URL – beispielsweise durch: 
  • Layered Navigation (Filter)  
  • URL-Parameter  
  • Sortierfunktionen  
  • Pagination  
  • Suchergebnisseiten  
  • Produktvarianten  
Ohne korrekt konfigurierte Canonical Tags besteht die Gefahr, dass Google mehrere Versionen derselben Seite indexiert. Dadurch werden Ranking-Signale aufgeteilt und das Crawl-Budget unnötig belastet. 

Häufige Canonical-Probleme bei einer Magento-Migration 

Im Rahmen von Magento-Migrationen begegnen wir regelmäßig denselben Fehlern: 
  • Canonical-Tags verweisen noch auf die Staging-Umgebung.  
  • Canonical-URLs verwenden weiterhin HTTP statt HTTPS 
  • Selbstreferenzierende Canonical-Tags wurden entfernt.  
  • Sämtliche Produktseiten verweisen fälschlicherweise auf die Startseite.  
  • Mehrere unterschiedliche Seiten verwenden dieselbe Canonical-URL.  
Solche Fehler wirken sich häufig auf Hunderte oder sogar Tausende Seiten gleichzeitig aus.  Da Canonical-Tags für Besucher nicht sichtbar sind, werden sie während der Qualitätssicherung häufig übersehen. 

Best Practices für Canonical-Tags in Magento 

Grundsätzlich sollte jede indexierbare Seite einen selbstreferenzierenden Canonical-Tag besitzen – sofern nicht bewusst eine andere URL bevorzugt werden soll. Beispiel:  Die Seite  https://example.com/product-a  sollte folgenden Canonical-Tag enthalten:  https://example.com/product-a  und nicht  https://staging.example.com/product-a  oder  https://example.com/  Ebenso wichtig ist die Konsistenz aller SEO-Signale.  Die Canonical-URL sollte immer mit folgenden Elementen übereinstimmen: 
  • der tatsächlichen Live-URL  
  • den internen Verlinkungen  
  • der XML-Sitemap  
  • dem Ziel der 301-Weiterleitung  
Je konsistenter diese Signale sind, desto leichter fällt es Google, die richtige Version einer Seite zu erkennen und zu bewerten. 

XML-Sitemaps – Damit Google Ihre neue Website schneller versteht 

Nach dem Go-live einer Magento-Migration muss Google Ihre neue Website möglichst schnell und vollständig crawlen.  Dabei spielt die XML-Sitemap eine zentrale Rolle.  Sie ist zwar kein direkter Rankingfaktor, hilft Suchmaschinen jedoch dabei, neue Inhalte effizient zu entdecken. Eine XML-Sitemap beantwortet für Google unter anderem folgende Fragen: 
  • Welche Seiten existieren?  
  • Welche Seiten sollen indexiert werden?  
  • Welche URLs sind besonders wichtig?  
Fehlt eine aktuelle XML-Sitemap, crawlt Google häufig zunächst veraltete URLs und entdeckt neue Seiten deutlich langsamer. 

Welche Inhalte gehören in eine XML-Sitemap? 

Eine saubere Magento-XML-Sitemap sollte grundsätzlich folgende Seitentypen enthalten: 
  • Produktseiten  
  • Kategorieseiten  
  • CMS-Seiten  
  • Blogbeiträge  
  • Landingpages  
Nicht aufgenommen werden sollten dagegen: 
  • weitergeleitete URLs  
  • Seiten mit noindex
  • Suchergebnisseiten  
  • Session-URLs  
  • Filterparameter  
  • doppelte Inhalte  
Eine XML-Sitemap sollte grundsätzlich ausschließlich die aktuelle Version Ihrer Website abbilden – niemals veraltete oder bereits ersetzte URLs. 

Große XML-Sitemaps sinnvoll aufteilen 

Viele Magento-Shops umfassen mehrere zehntausend URLs.  Anstatt eine einzige riesige XML-Sitemap zu erstellen, empfiehlt es sich, diese logisch aufzuteilen.  Beispielsweise: 
  • products.xml  
  • categories.xml  
  • cms-pages.xml  
  • blog.xml  
  • images.xml  
Dadurch behalten Sie nicht nur leichter den Überblick, sondern können auch in der Google Search Console schneller erkennen, in welchem Bereich mögliche Probleme auftreten. 

Neue XML-Sitemap unmittelbar nach dem Go-live einreichen 

Sobald Ihre Magento-Migration live ist, sollten Sie die neue Sitemap umgehend in der Google Search Console hinterlegen.  Gehen Sie dabei wie folgt vor: 
  1. Eine aktuelle XML-Sitemap generieren.  
  1. Prüfen, dass ausschließlich Live-URLs enthalten sind.  
  1. Die Sitemap auf dem Server bereitstellen.  
  1. Anschließend in der Google Search Console einreichen.  
Dadurch unterstützen Sie Google dabei, neue Seiten schneller zu crawlen und korrekt zu indexieren. 

Warum Ingold Solutions SEO von Beginn an in jede Magento-Migration integriert 

Viele Agenturen beschäftigen sich mit Redirects, Canonical-Tags oder XML-Sitemaps erst kurz vor dem Go-live.  Bei Ingold Solutions beginnt dieser Prozess bereits in der Planungsphase. Unsere Magento-Migrationsprojekte verbinden technisches SEO, Magento-Entwicklung und SAP Business One-Know-how, um Ihre organische Sichtbarkeit ebenso zuverlässig zu schützen wie geschäftskritische Prozesse im ERP-System. Dabei berücksichtigen wir unter anderem: 
  • Produktkataloge  
  • Lagerbestände  
  • Preisstrukturen  
  • Kundendaten  
  • Verkaufsaufträge  
Ganz gleich, ob Sie auf die aktuelle Version von Magento Open Source wechseln, zu Adobe Commerce migrieren oder Ihren bestehenden Magento-Shop modernisieren – jede Migration basiert auf einer klar definierten SEO-Strategie. So bleiben Ihre Rankings nicht dem Zufall überlassen. 

Welche strukturierten Daten sollten überprüft werden? 

Jeder Magento-Shop ist unterschiedlich aufgebaut.  Dennoch nutzen die meisten erfolgreichen Onlineshops dieselben grundlegenden Schema-Typen.  Dazu gehören unter anderem: 
  • Product  
  • BreadcrumbList  
  • Organization  
  • WebSite  
  • WebPage  
  • Article (für Blogbeiträge)  
  • FAQPage (wenn sinnvoll eingesetzt)  
Gerade Produktseiten sollten Google weiterhin alle relevanten Informationen liefern, beispielsweise: 
  • Produktname  
  • Beschreibung  
  • SKU  
  • Marke  
  • Preis  
  • Währung  
  • Verfügbarkeit  
  • Produktbilder  
Fehlen diese Informationen nach der Migration oder enthalten sie Fehler, kann Google Rich Results nicht mehr korrekt darstellen. 

Schema-Markup vor und nach der Migration überprüfen 

Gehen Sie niemals davon aus, dass strukturierte Daten automatisch korrekt übernommen wurden.  Prüfen Sie daher sowohl vor als auch unmittelbar nach dem Go-live repräsentative Seiten Ihres Shops.  Besonders wichtig sind dabei: 
  • Produktseiten  
  • Kategorieseiten  
  • Startseite  
  • Blogbeiträge  
  • CMS-Landingpages  
Kontrollieren Sie insbesondere: 
  • fehlende Pflichtfelder  
  • ungültige Werte  
  • doppelte Schema-Markups  
  • fehlerhafte URLs  
  • nicht erreichbare Bildreferenzen  
Werden diese Probleme frühzeitig behoben, kann Google die Inhalte Ihrer neuen Website deutlich schneller und zuverlässiger verstehen. 

Interne Verlinkung – Das Rückgrat Ihrer Website nicht beschädigen 

Interne Verlinkungen werden häufig ausschließlich unter dem Aspekt der Benutzerfreundlichkeit betrachtet.  Im Rahmen einer Magento-Migration spielen sie jedoch auch für die Suchmaschinenoptimierung eine entscheidende Rolle.  Google nutzt interne Links, um zu verstehen: 
  • welche Seiten besonders wichtig sind,  
  • wie Inhalte miteinander zusammenhängen,  
  • wie Linkautorität innerhalb der Website verteilt wird,  
  • welche Seiten regelmäßig gecrawlt werden sollen.  
Verändern sich diese Verlinkungen während einer Migration unkontrolliert, muss Google die Struktur Ihrer Website praktisch neu erlernen. 

Nicht nur die Hauptnavigation überprüfen 

Nach einer Migration konzentrieren sich viele Unternehmen ausschließlich auf die Menüstruktur.  Tatsächlich befinden sich interne Links jedoch an zahlreichen weiteren Stellen der Website.  Überprüfen Sie insbesondere: 
  • Kategorienavigation  
  • Breadcrumbs  
  • Featured Products  
  • Ähnliche Produkte  
  • Cross-Selling-Bereiche  
  • Footer-Links  
  • Blogbeiträge  
  • Ratgeberseiten  
  • CMS-Seiten  
Bereits ein einzelner veralteter interner Link kann unnötige Weiterleitungen oder Fehlerseiten verursachen.  Verweisen Tausende interner Links weiterhin auf alte URLs, verwendet Google einen erheblichen Teil seines Crawl-Budgets auf Redirects, anstatt neue Inhalte zu indexieren.  Aktualisieren Sie interne Links deshalb nach Möglichkeit direkt auf die neue Ziel-URL, anstatt sich auf Weiterleitungen zu verlassen. 

Verwaiste Seiten vermeiden 

Eine sogenannte Orphan Page ist eine Seite, auf die innerhalb der Website keine internen Links mehr verweisen. Zwar kann Google solche Seiten über Backlinks oder XML Sitemaps entdecken, sie werden jedoch deutlich seltener gecrawlt und erhalten weniger interne Linkautorität.  Nach jeder Magento-Migration sollte daher überprüft werden, ob verwaiste Seiten entstanden sind.  Typische Beispiele sind: 
  • Produktseiten ohne Kategoriezuordnung  
  • nicht mehr verlinkte Blogbeiträge  
  • saisonale Landingpages  
  • Kampagnenseiten  
  • Einkaufsratgeber  
Grundsätzlich gilt:  Wenn eine Seite dauerhaft online bleiben soll, sollte sie auch über die interne Navigation oder andere Seiten erreichbar sein. 

Google Search Console – Ihr wichtigstes Werkzeug nach dem Go-live 

Viele Projektteams betrachten eine Magento-Migration mit dem Livegang als abgeschlossen.  Aus SEO-Sicht beginnt die eigentliche Arbeit jedoch erst danach.  Die Google Search Console liefert Ihnen wertvolle Informationen darüber, wie Google Ihre neue Website interpretiert.  Statt Vermutungen anzustellen, erhalten Sie belastbare Daten zu Crawling, Indexierung und Suchperformance. 

Die neue XML-Sitemap einreichen 

Unmittelbar nach dem Go-live sollten Sie: 
  • die Property verifizieren,  
  • die aktuelle XML-Sitemap einreichen,  
  • den Indexierungsfortschritt überwachen.  
Dadurch unterstützen Sie Google dabei, Ihre neuen URLs schneller zu crawlen und zu indexieren. 

Indexierungsberichte regelmäßig kontrollieren 

In den ersten Wochen nach der Magento-Migration empfiehlt es sich, die Berichte zur Seitenindexierung täglich zu überprüfen.  Achten Sie insbesondere auf: 
  • 404-Fehler  
  • Redirect-Probleme  
  • Soft-404-Seiten  
  • gecrawlte, aber nicht indexierte Seiten  
  • doppelte Inhalte  
  • ausgeschlossene URLs  
Nicht jede Meldung erfordert sofortiges Handeln.  Steigt die Anzahl bestimmter Fehler jedoch plötzlich an, sollten die Ursachen zeitnah analysiert werden. 

Die organische Entwicklung beobachten 

Vergleichen Sie mithilfe des Leistungsberichts in der Google Search Console regelmäßig: 
  • Klicks  
  • Impressionen  
  • durchschnittliche Positionen  
  • Anzahl indexierter Seiten  
mit den Werten vor der Migration.  Leichte Schwankungen sind unmittelbar nach dem Go-live völlig normal.  Ein langfristiger Rückgang deutet jedoch meist auf technische Probleme hin und nicht auf Änderungen des Google-Algorithmus. 

Wichtige Seiten aktiv indexieren lassen 

Warten Sie bei geschäftskritischen Seiten nicht darauf, dass Google diese irgendwann von selbst entdeckt.  Nutzen Sie die Funktion „URL-Prüfung“ in der Google Search Console, um beispielsweise folgende Seiten aktiv zur Indexierung einzureichen:
  • Startseite  
  • Hauptkategorien  
  • umsatzstarke Produktseiten  
  • wichtige Landingpages  
Dadurch kann die Aufnahme neuer Inhalte in den Google-Index beschleunigt werden. 

Core Web Vitals – Performance bleibt ein Rankingfaktor 

Eine Magento-Migration bietet die ideale Gelegenheit, die Performance Ihres Onlineshops nachhaltig zu verbessern.  Gleichzeitig kann sie jedoch auch zu einer Verschlechterung führen, wenn Performance-Aspekte während der Entwicklung nicht berücksichtigt werden.  Google bewertet Websites unter anderem anhand der Core Web Vitals.  Die drei wichtigsten Kennzahlen sind: 

Largest Contentful Paint (LCP) 

Misst die Zeit, bis der größte sichtbare Inhalt geladen wurde.  Empfehlung: unter 2,5 Sekunden  Interaction to Next Paint (INP)  Bewertet, wie schnell eine Seite auf Benutzerinteraktionen reagiert.  Empfehlung: unter 200 Millisekunden  Cumulative Layout Shift (CLS)  Misst die visuelle Stabilität einer Seite.  Verschieben sich Inhalte während des Ladevorgangs, verschlechtert dies die Nutzererfahrung erheblich.  Empfehlung: unter 0,1 

Typische Performance-Probleme nach einer Magento-Migration 

In der Praxis begegnen uns regelmäßig folgende Ursachen für Performance-Probleme: 
  • nicht optimierte Produktbilder  
  • übermäßiger JavaScript-Code  
  • fehlerhaft konfigurierte Caching-Systeme  
  • langsame Drittanbieter-Erweiterungen  
  • blockierendes CSS  
  • ressourcenintensive Page Builder  
  • zu viele Tracking-Skripte  
Selbst moderne Hosting-Infrastrukturen können solche Probleme nicht vollständig kompensieren.  Eine Magento-Migration bietet deshalb den idealen Zeitpunkt, Themes zu optimieren, unnötige JavaScript-Dateien zu entfernen, Erweiterungen zu konsolidieren und die Hosting-Umgebung zu modernisieren.  Wichtig ist jedoch, sämtliche Optimierungen anhand realer Messwerte zu überprüfen und nicht lediglich von besseren Ergebnissen auszugehen. 

Performance vor und nach der Migration vergleichen 

Eine erfolgreiche Magento-Migration sollte mindestens dieselbe Performance erreichen wie der bisherige Shop – idealerweise sogar bessere Werte liefern.  Dokumentieren Sie daher bereits vor Projektbeginn die wichtigsten Kennzahlen und vergleichen Sie diese nach dem Go-live anhand identischer Testverfahren.  Kontrollieren Sie insbesondere: 
  • Startseite  
  • Kategorieseiten  
  • Produktseiten  
  • Checkout  
  • mobile Darstellung  
Lighthouse-Scores sind dabei zwar hilfreich.  Letztlich entscheiden jedoch Ihre Kunden darüber, ob eine Website schnell wirkt – nämlich danach, wie flüssig sie Produkte finden, in den Warenkorb legen und den Bestellprozess abschließen können. 

SEO endet nicht mit dem Go-live 

Ein weit verbreiteter Irrtum besteht darin, SEO nach der Veröffentlichung des neuen Shops als abgeschlossen zu betrachten.  Tatsächlich beginnt mit dem Go-live eine neue Optimierungsphase.  Google benötigt Zeit, um: 
  • neue URLs zu crawlen,  
  • Redirects zu verarbeiten,  
  • Canonical-Signale neu zu bewerten,  
  • strukturierte Daten auszulesen,  
  • Nutzerverhalten zu analysieren.  
Unternehmen, die diese Entwicklungen in den ersten Wochen konsequent überwachen, stabilisieren ihre Rankings meist deutlich schneller und erzielen langfristig bessere Ergebnisse.  Wer auf ein strukturiertes Monitoring verzichtet, verbringt dagegen häufig Monate damit, verlorene Sichtbarkeit wieder aufzubauen – obwohl sich viele Probleme bereits während der Migration hätten vermeiden lassen. 

Warum Unternehmen ihre Magento-Migration Ingold Solutions anvertrauen 

Eine Magento-Migration bedeutet weit mehr als den Umzug von Produkten, Kundendaten und Bestellungen auf eine neue Plattform. Jede Entscheidung beeinflusst die Sichtbarkeit in Suchmaschinen, die Performance des Onlineshops, die Benutzerfreundlichkeit und die zukünftige Skalierbarkeit Ihres Unternehmens.  Bei Ingold Solutions verstehen wir eine Magento Migration deshalb nicht als reines Entwicklungsprojekt, sondern als geschäftskritischen Transformationsprozess. Unsere Vorgehensweise vereint vier zentrale Kompetenzbereiche: 

Magento-Entwicklung 

Unsere erfahrenen Magento-Entwickler unterstützen Sie bei: 
  • Versions-Upgrades  
  • Migration auf Magento Open Source oder Adobe Commerce  
  • Entwicklung individueller Funktionen  
  • Prüfung und Migration bestehender Erweiterungen  
  • Performance-Optimierung  
So stellen wir sicher, dass Ihr neuer Shop technisch zukunftssicher aufgestellt ist. 

Technisches SEO 

SEO beginnt bei uns nicht erst nach dem Go-live.  Bereits in der Planungsphase sorgen wir dafür, dass wichtige Ranking-Signale erhalten bleiben.  Dazu gehören unter anderem: 
  • bestehende URL-Strukturen  
  • Canonical-Tags  
  • interne Verlinkungen  
  • strukturierte Daten  
  • Crawlbarkeit  
  • XML-Sitemaps  
Unser Ziel ist es, die organische Sichtbarkeit Ihres Shops während der gesamten Migration bestmöglich zu schützen. 

SAP Business One Integration 

Im Gegensatz zu vielen klassischen Magento-Agenturen verfügen wir über umfassende Erfahrung im Bereich SAP Business One.  Als zertifizierter SAP Business One Partner unterstützen wir Unternehmen dabei, ihre Magento-Plattform nahtlos mit ihrem ERP-System zu verbinden.  Dabei werden unter anderem synchronisiert: 
  • Artikelstammdaten  
  • Lagerbestände  
  • Preise  
  • Kunden  
  • Verkaufsaufträge  
  • Versandinformationen  
So bleiben Ihre Geschäftsprozesse auch nach der Migration effizient und automatisiert. 

Performance-Optimierung 

Jede Magento-Migration bietet die Chance, die technische Performance Ihres Onlineshops nachhaltig zu verbessern.  Unser Fokus liegt dabei auf: 
  • besseren Core Web Vitals  
  • kürzeren Ladezeiten  
  • effizientem Caching  
  • optimierter Frontend-Performance  
  • einer besseren mobilen Nutzererfahrung  
Unser Ziel ist nicht lediglich ein neuer Magento-Shop.  Unser Ziel ist ein Shop, der schneller, leistungsfähiger und langfristig erfolgreicher arbeitet. 

Magento-Migration – SEO-Checkliste 

Nutzen Sie die folgende Checkliste als Orientierung für Ihre Magento-Migration. 

Vor der Migration 

 Bestehende SEO-Performance analysieren   Alle indexierten URLs exportieren   Keyword-Rankings dokumentieren   Core Web Vitals erfassen   Vollständigen Website-Crawl durchführen   Strukturierte Daten prüfen   XML-Sitemap exportieren   Backlink-Profil analysieren 

Während der Migration 

 301-Redirect-Mapping erstellen   Metadaten übernehmen   Canonical-Tags korrekt konfigurieren   Interne Verlinkungen aktualisieren   Strukturierte Daten prüfen   Neue XML-Sitemap erstellen   Core Web Vitals optimieren 

Zum Go-live 

 Redirects testen   XML-Sitemap in der Google Search Console einreichen   robots.txt überprüfen   Staging-Einstellungen entfernen   Schema Markup validieren   Google Search Console kontrollieren 

Nach dem Go-live 

 Indexierung überwachen   Crawling-Fehler analysieren   Keyword-Rankings beobachten   Organischen Traffic kontrollieren   Redirect-Probleme beheben   Core Web Vitals regelmäßig überprüfen 

Häufig gestellte Fragen (FAQ) 

Beeinträchtigt eine Magento-Migration immer die SEO? 

Nicht zwangsläufig. Wird eine Magento-Migration sorgfältig geplant und technisch sauber umgesetzt, lassen sich bestehende Rankings in vielen Fällen erhalten oder sogar verbessern. Entscheidend sind unter anderem eine durchdachte Redirect-Strategie, korrekt konfigurierte Canonical-Tags, strukturierte Daten sowie eine kontinuierliche Überwachung nach dem Go-live. 

Wie lange dauert es, bis sich die Rankings nach einer Magento-Migration stabilisieren? 

Das hängt vom Umfang der Migration ab. Kleinere Änderungen führen häufig nur zu kurzfristigen Schwankungen, während umfangreiche Strukturänderungen mehrere Wochen oder Monate benötigen können, bis sich die Rankings vollständig stabilisiert haben. 

Sollte ich im Rahmen einer Magento-Migration auch die URL-Struktur ändern? 

Nur wenn dafür ein nachvollziehbarer fachlicher oder technischer Grund besteht. Jede unnötige Änderung erhöht den Aufwand für Redirects und birgt zusätzliche SEO-Risiken. 

Warum sind 301-Weiterleitungen so wichtig? 

301 Weiterleitungen informieren Suchmaschinen darüber, dass eine Seite dauerhaft verschoben wurde. Dadurch können bestehende Rankings und Linksignale auf die neue URL übertragen werden und Besucher gelangen automatisch auf die richtige Seite. 

Müssen Canonical-Tags nach einer Magento-Migration überprüft werden? 

Ja. Fehlerhafte Canonical-Tags können dazu führen, dass Google falsche Seiten indexiert oder doppelte Inhalte erkennt. 

Warum sollte ich eine neue XML-Sitemap einreichen? 

Eine aktuelle XML-Sitemap hilft Google dabei, neue URLs schneller zu entdecken und effizienter zu crawlen. 

Kann eine Magento-Migration die Core Web Vitals verbessern? 

Ja. Eine Magento-Migration bietet die ideale Gelegenheit, Bilder zu optimieren, unnötige JavaScript- und CSS-Dateien zu reduzieren, Caching zu verbessern und die gesamte technische Infrastruktur zu modernisieren.Werden diese Maßnahmen konsequent umgesetzt, profitieren sowohl die Ladezeiten als auch die Nutzererfahrung. 

Ist die Google Search Console während einer Magento-Migration unverzichtbar? 

Ja. Die Google Search Console liefert wichtige Informationen zur Indexierung, zu Crawling-Fehlern, Redirects und zur Entwicklung der organischen Sichtbarkeit. Sie gehört deshalb zu den wichtigsten Werkzeugen während und nach einer Magento-Migration. 

Kann Ingold Solutions Magento-Shops mit SAP Business One migrieren? 

Ja. Ingold Solutions verfügt über langjährige Erfahrung bei Magento-Migrationen mit nativer SAP Business One Integration. Dabei werden Produktdaten, Preise, Lagerbestände, Kundeninformationen und Verkaufsaufträge zuverlässig zwischen Magento und SAP Business One synchronisiert. 

Wie unterstützt Ingold Solutions bei einer Magento-Migration? 

Wir begleiten den gesamten Migrationsprozess – von der strategischen Planung über technische SEO und Magento-Entwicklung bis hin zur SAP Business One Integration, Performance-Optimierung und dem Monitoring nach dem Go-live. So stellen wir sicher, dass Ihre Migration nicht nur technisch erfolgreich ist, sondern auch Ihre organische Sichtbarkeit langfristig schützt. 

Fazit 

Eine Magento-Migration gehört zu den anspruchsvollsten Projekten im E-Commerce. Sie bietet die Chance, Performance, Benutzerfreundlichkeit und Skalierbarkeit nachhaltig zu verbessern. Gleichzeitig birgt sie jedoch erhebliche Risiken für die organische Sichtbarkeit, wenn SEO-Aspekte nicht von Beginn an berücksichtigt werden.  Unternehmen, die ihre Migration sorgfältig planen, bestehende SEO-Signale konsequent schützen und den Erfolg auch nach dem Go-live überwachen, schaffen die Grundlage für langfristiges Wachstum.  Bei Ingold Solutions verbinden wir Magento-Expertise, technisches SEO und umfassendes Know-how rund um SAP Business One. So realisieren wir Magento-Migrationen, die nicht nur technisch überzeugen, sondern auch Ihre Rankings schützen, Geschäftsprozesse effizient integrieren und Ihren Onlineshop optimal auf zukünftige Anforderungen vorbereiten. 

Planen Sie eine Magento-Migration? 

Sprechen Sie mit unseren Magento-Experten. Gemeinsam entwickeln wir eine individuelle Migrationsstrategie, die Ihre SEO-Rankings schützt, Ihre SAP Business One Integration berücksichtigt und Ihren Onlineshop nachhaltig für weiteres Wachstum aufstellt. 

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