
Magento-Migration ohne Verlust Ihrer SEO-Rankings – Der umfassende Leitfaden
by Rahul Basu
July 22,2026
Eine Magento-Migration gehört zu den wichtigsten Projekten, die ein E-Commerce-Unternehmen durchführen kann. Ganz gleich, ob Sie auf die aktuelle Version von Magento Open Source wechseln, auf Adobe Commerce migrieren oder Ihren bestehenden Onlineshop modernisieren – eine Migration betrifft weit mehr als nur das Design Ihrer Website. Sie beeinflusst Ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinen, die Nutzererfahrung und letztlich auch Ihren Umsatz.
Viele Unternehmen investieren erhebliche Zeit und Ressourcen in einen neuen Magento-Shop und müssen nach dem Go live feststellen, dass der organische Traffic deutlich zurückgeht. Produktseiten verschwinden aus den Suchergebnissen, wichtige Keywords verlieren ihre Rankings und Seiten, die über Jahre hinweg Sichtbarkeit aufgebaut haben, erzielen plötzlich kaum noch Besucher.
Der Grund dafür liegt in den meisten Fällen nicht darin, dass Google den neuen Shop schlechter bewertet. Häufig wurden während der Migration wichtige SEO-Signale nicht korrekt übernommen. Dazu gehören unter anderem Weiterleitungen, Canonical Tags, strukturierte Daten oder interne Verlinkungen.
Die gute Nachricht ist: Diese Probleme lassen sich mit einer sorgfältigen Planung nahezu vollständig vermeiden.
Eine erfolgreiche MagentoMigrationbedeutet nicht nur, einen neuen Onlineshop bereitzustellen. Entscheidend ist, dass Google Ihre Website weiterhin versteht, ihr vertraut und die bereits aufgebauten Rankings übernimmt –während Ihre Kunden gleichzeitig von einer schnelleren und leistungsfähigeren Shop-Plattform profitieren.
In diesem Leitfaden erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie eine Magento Migration planen und umsetzen, ohne dabei Ihre organische Sichtbarkeit zu gefährden.
Ein solches Dokument dient während des gesamten Projekts als zentrale Arbeitsgrundlage für Entwickler, SEO-Spezialisten und Projektmanager.
Warum SEO-Rankings bei einer Magento-Migration verloren gehen
Google bewertet Websites nicht deshalb gut, weil sie auf Magento basieren. Vielmehr entwickelt die Suchmaschine über einen längeren Zeitraum Vertrauen in einzelne Seiten. Dieses Vertrauen entsteht durch zahlreiche Signale, unter anderem:- Suchhistorie
- Backlinks
- Interne Linkstruktur
- Nutzerverhalten
- Crawling-Historie
- Strukturierte Daten
- Relevanz der Inhalte
- Fehlende Weiterleitungen (Redirects)
- Geänderte URL-Strukturen
- Doppelte Inhalte
- Fehlerhafte Canonical-Tags
- Defekte interne Verlinkungen
- Fehlende strukturierte Daten (Schema Markup)
- Schlechte Ladezeiten
- Unvollständige XML-Sitemaps
Der größte Irrtum bei einer Magento-Migration
Eine Aussage begegnet uns in Magento-Projekten immer wieder:„Google wird das schon selbst erkennen.“
In manchen Fällen stimmt das. In vielen Fällen jedoch nicht. Google empfiehlt ausdrücklich, Suchmaschinen während einer Website Migration aktiv zu unterstützen, anstatt darauf zu vertrauen, dass alle Änderungen automatisch erkannt werden. Korrekt eingerichtete 301-Weiterleitungen, aktuelle XML Sitemaps, konsistente Canonical-Tags sowie eine kontinuierliche Überwachung über die Google Search Console helfen dabei, Unsicherheiten zu vermeiden und bestehende Rankings zu erhalten. Je nach Umfang der Migration und der Anzahl technischer Änderungen kann sich die Erholung der organischen Sichtbarkeit über mehrere Wochen oder sogar Monate hinziehen. Dabei gilt fast immer: Es ist deutlich einfacher und kostengünstiger, Rankings von Anfangan zu schützen, als verlorene Sichtbarkeit nach einer fehlerhaften Migration wieder aufzubauen. Starten Sie mit einem SEO-Audit – nicht mit dem Design Viele Magento-Migrationsprojekte beginnen mit Gesprächen über:- ein modernes Design
- eine optimierte Navigation
- bessere Produktseiten
- einen schnelleren Checkout
- ein neues Magento-Theme
Die SEO-Audit-Checkliste für Ihre Magento-Migration
Bevor die eigentliche Entwicklung beginnt, sollten Sie sämtliche relevanten SEO-Daten zusammentragen.-
DiewichtigstenSeiten identifizieren
- organischem Traffic
- hohem Umsatz
- Leadgenerierung
- Produktverkäufen
- vielen Impressionen
- hoher Klickrate
-
AllebestehendenURLs erfassen
- Produktseiten
- Kategorieseiten
- CMS-Seiten
- Blogbeiträge
- Landingpages
-
BestehendeMetadaten dokumentieren
- Seitentitel (Title Tags)
- Meta-Descriptions
- H1-Überschriften
- Canonical-URLs
- strukturierte Daten (Schema Markup)
- Robots-Anweisungen
-
Core Web VitalsalsAusgangswert erfassen
- Largest Contentful Paint (LCP)
- Interaction to Next Paint (INP)
- Cumulative Layout Shift (CLS)
-
Backlink-Profilanalysieren
- Ahrefs
- Semrush
- Majestic
-
Die WebsitewieGoogle crawlen
- fehlerhafte interne Links
- Redirect-Ketten
- doppelte Seitentitel
- fehlende Meta-Descriptions
- Canonical-Probleme
- Orphan Pages (verwaiste Seiten)
- Thin Content
Migrieren Sie keine bestehenden SEO-Probleme
Ein häufiger Irrtum besteht darin anzunehmen, dass eine Magento-Migration bestehende SEO-Probleme automatisch löst. Das Gegenteil ist meist der Fall. Eine Migration bietet die ideale Gelegenheit, die technische Qualität Ihrer Website nachhaltig zu verbessern – nicht jedoch, jahrelang angesammelte Fehler einfach auf das neue System zu übertragen. Typische Beispiele sind:- doppelte Produktseiten
- lange Redirect-Ketten
- inhaltsarme Kategorieseiten
- fehlerhaftes Schema Markup
- unzureichende interne Verlinkung
Hier schafft Ingold Solutions echten Mehrwert
Viele Magento-Agenturen beginnen ein Migrationsprojekt mit Designentwürfen und Layoutkonzepten.Bei Ingold Solutions beginnt jede Magento-Migration mit einer fundierten Analyse der vorhandenen Daten.
Bevor auch nur eine einzige Seite migriert wird, prüfen wir unter anderem:- bestehende SEO-Signale
- URL-Strukturen
- Crawlbarkeit
- technische Website-Gesundheit
- Indexierungsstatus
- URL-Weiterleitungen – Das Fundament jeder erfolgreichen Magento-Migration
- Warum sich URLs nicht ohne Grund ändern sollten
- Redirect-Mapping
- Redirect-Ketten vermeiden
- Canonical-Tags
- XML-Sitemaps
- Backlinks
- Suchmaschinen-Rankings
- Nutzerinteraktionen
- Historische Vertrauenssignale
Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihre URLs unverändert bleiben
Im Rahmen einer Magento-Migration werden häufig auch Inhalte oder die Informationsarchitektur überarbeitet. Typische Änderungen sind beispielsweise:- eine neue Kategoriestruktur
- optimierte Produkt-URLs
- neue CMS-Seiten
- zusammengeführte Kategorien
- eine überarbeitete Blogstruktur
- das Entfernen veralteter Inhalte
Nach der Migration
/laufschuhe/modell-123 Für den Besucher wirkt diese Änderung kaum relevant. Für Google handelt es sich jedoch um zwei unterschiedliche Seiten. Ohne eine entsprechende Weiterleitung verschwindet die ursprüngliche URL nach und nach aus dem Google-Index und verliert ihre über Jahre aufgebaute Autorität.Jede wichtige URL benötigt ein eindeutiges Ziel
Ein häufiger Fehler besteht darin, sämtliche alte URLs auf die Startseite weiterzuleiten. Beispielsweise: Altes Produkt A ↓ Startseite Aus Sicht von Google handelt es sich dabei nicht um eine erfolgreiche Migration. Die Suchmaschine erkennt lediglich, dass der ursprüngliche Inhalt verschwunden ist. Deutlich sinnvoller ist folgendes Vorgehen: Altes Produkt A ↓ Neues Produkt A oder Alte Kategorie ↓ Neue entsprechende Kategorie Grundsätzlich sollte jede Weiterleitung immer auf die Seite verweisen, die dem ursprünglichen Inhalt und der Suchintention am nächsten kommt. Dadurch bleiben Rankings besser erhalten und Besucher finden sofort die Informationen, nach denen sie gesucht haben.Erstellen Sie den Redirect-Plan bereits zu Projektbeginn
In vielen Projekten werden Redirects erst kurz vor dem Go-live eingerichtet. Zu diesem Zeitpunkt konzentriert sich das Projektteam meist bereits auf Funktionstests, Content-Abnahmen und letzte Fehlerkorrekturen. Dadurch geraten Weiterleitungen häufig in den Hintergrund. Sinnvoller ist es, bereits zu Beginn der Magento-Migration ein vollständiges Redirect-Mapping anzulegen. Eine typische Übersicht enthält beispielsweise folgende Informationen:| Alte URL | Neue URL | Redirect | Status |
| /kategorie-a | /produkte/kategorie-a | 301 | Fertig |
| /alter-blog | /wissen/neuer-blog | 301 | Fertig |
| /produkt-x | /produkte/produkt-x | 301 | Offen |
Vergessen Sie keine URLs außerhalb der Navigation
Viele Unternehmen leiten ausschließlich Seiten weiter, die sich im Menü befinden. Google crawlt Websites jedoch völlig anders als Besucher. Auch Seiten, die längst nicht mehr in der Navigation erscheinen, können weiterhin Besucher erhalten – beispielsweise über:- externe Backlinks
- E-Mail-Kampagnen
- Social-Media-Beiträge
- Branchenverzeichnisse
- PDF-Kataloge
- Pressemitteilungen
- Google-Suchergebnisse
- Google Search Console
- Screaming Frog
- XML-Sitemaps
- Google Analytics
- Server-Logs
Redirect-Ketten vermeiden
Nach mehreren Relaunches oder Website-Überarbeitungen entstehen häufig sogenannte Redirect-Ketten. Beispiel: Seite A ↓ Seite B ↓ Seite C Google muss in diesem Fall mehrere Weiterleitungen nacheinander verfolgen, bevor das eigentliche Ziel erreicht wird. Deutlich effizienter ist: Seite A ↓ Seite C Eine einzige Weiterleitung bedeutet:- kürzere Ladezeiten
- geringeren Crawl-Aufwand
- sauberere SEO-Signale
- bessere Nutzererfahrung
Testen Sie jede Weiterleitung vor dem Go-live
Viele Unternehmen verlassen sich darauf, dass eingerichtete Redirects automatisch korrekt funktionieren. Darauf sollten Sie sich niemals verlassen. Jede Weiterleitung sollte vor dem Livegang überprüft werden. Achten Sie insbesondere darauf, dass: ✔ alle wichtigen URLs einen HTTP-Statuscode 301 zurückgeben ✔ keine Weiterleitung als 302 (temporäre Weiterleitung) eingerichtet ist ✔ keine relevante Seite einen 404-Fehler liefert ✔ keine Redirect-Ketten mehr vorhanden sind ✔ keine Redirect-Schleifen existieren Diese abschließenden Tests decken häufig noch zahlreiche kleinere Fehler auf, bevor Google sie erkennt.Canonical-Tags – Der Wegweiser für Suchmaschinen
Canonical-Tags erhalten bei einer Magento-Migration häufig deutlich weniger Aufmerksamkeit, als sie eigentlich verdienen. Dabei gehören sie zu den wichtigsten technischen SEO-Elementen. Ein Canonical Tag informiert Suchmaschinen darüber, welche Version einer Seite als Original betrachtet werden soll, wenn mehrere ähnliche oder identische Inhalte existieren. Gerade Magento-Shops erzeugen aufgrund ihrer Funktionsweise häufig mehrere Varianten derselben URL – beispielsweise durch:- Layered Navigation (Filter)
- URL-Parameter
- Sortierfunktionen
- Pagination
- Suchergebnisseiten
- Produktvarianten
Häufige Canonical-Probleme bei einer Magento-Migration
Im Rahmen von Magento-Migrationen begegnen wir regelmäßig denselben Fehlern:- Canonical-Tags verweisen noch auf die Staging-Umgebung.
- Canonical-URLs verwenden weiterhin HTTP statt HTTPS.
- Selbstreferenzierende Canonical-Tags wurden entfernt.
- Sämtliche Produktseiten verweisen fälschlicherweise auf die Startseite.
- Mehrere unterschiedliche Seiten verwenden dieselbe Canonical-URL.
Best Practices für Canonical-Tags in Magento
Grundsätzlich sollte jede indexierbare Seite einen selbstreferenzierenden Canonical-Tag besitzen – sofern nicht bewusst eine andere URL bevorzugt werden soll. Beispiel: Die Seite https://example.com/product-a sollte folgenden Canonical-Tag enthalten: https://example.com/product-a und nicht https://staging.example.com/product-a oder https://example.com/ Ebenso wichtig ist die Konsistenz aller SEO-Signale. Die Canonical-URL sollte immer mit folgenden Elementen übereinstimmen:- der tatsächlichen Live-URL
- den internen Verlinkungen
- der XML-Sitemap
- dem Ziel der 301-Weiterleitung
XML-Sitemaps – Damit Google Ihre neue Website schneller versteht
Nach dem Go-live einer Magento-Migration muss Google Ihre neue Website möglichst schnell und vollständig crawlen. Dabei spielt die XML-Sitemap eine zentrale Rolle. Sie ist zwar kein direkter Rankingfaktor, hilft Suchmaschinen jedoch dabei, neue Inhalte effizient zu entdecken. Eine XML-Sitemap beantwortet für Google unter anderem folgende Fragen:- Welche Seiten existieren?
- Welche Seiten sollen indexiert werden?
- Welche URLs sind besonders wichtig?
Welche Inhalte gehören in eine XML-Sitemap?
Eine saubere Magento-XML-Sitemap sollte grundsätzlich folgende Seitentypen enthalten:- Produktseiten
- Kategorieseiten
- CMS-Seiten
- Blogbeiträge
- Landingpages
- weitergeleitete URLs
- Seiten mit noindex
- Suchergebnisseiten
- Session-URLs
- Filterparameter
- doppelte Inhalte
Große XML-Sitemaps sinnvoll aufteilen
Viele Magento-Shops umfassen mehrere zehntausend URLs. Anstatt eine einzige riesige XML-Sitemap zu erstellen, empfiehlt es sich, diese logisch aufzuteilen. Beispielsweise:- products.xml
- categories.xml
- cms-pages.xml
- blog.xml
- images.xml
Neue XML-Sitemap unmittelbar nach dem Go-live einreichen
Sobald Ihre Magento-Migration live ist, sollten Sie die neue Sitemap umgehend in der Google Search Console hinterlegen. Gehen Sie dabei wie folgt vor:- Eine aktuelle XML-Sitemap generieren.
- Prüfen, dass ausschließlich Live-URLs enthalten sind.
- Die Sitemap auf dem Server bereitstellen.
- Anschließend in der Google Search Console einreichen.
Warum Ingold Solutions SEO von Beginn an in jede Magento-Migration integriert
Viele Agenturen beschäftigen sich mit Redirects, Canonical-Tags oder XML-Sitemaps erst kurz vor dem Go-live. Bei Ingold Solutions beginnt dieser Prozess bereits in der Planungsphase. Unsere Magento-Migrationsprojekte verbinden technisches SEO, Magento-Entwicklung und SAP Business One-Know-how, um Ihre organische Sichtbarkeit ebenso zuverlässig zu schützen wie geschäftskritische Prozesse im ERP-System. Dabei berücksichtigen wir unter anderem:- Produktkataloge
- Lagerbestände
- Preisstrukturen
- Kundendaten
- Verkaufsaufträge
Welche strukturierten Daten sollten überprüft werden?
Jeder Magento-Shop ist unterschiedlich aufgebaut. Dennoch nutzen die meisten erfolgreichen Onlineshops dieselben grundlegenden Schema-Typen. Dazu gehören unter anderem:- Product
- BreadcrumbList
- Organization
- WebSite
- WebPage
- Article (für Blogbeiträge)
- FAQPage (wenn sinnvoll eingesetzt)
- Produktname
- Beschreibung
- SKU
- Marke
- Preis
- Währung
- Verfügbarkeit
- Produktbilder
Schema-Markup vor und nach der Migration überprüfen
Gehen Sie niemals davon aus, dass strukturierte Daten automatisch korrekt übernommen wurden. Prüfen Sie daher sowohl vor als auch unmittelbar nach dem Go-live repräsentative Seiten Ihres Shops. Besonders wichtig sind dabei:- Produktseiten
- Kategorieseiten
- Startseite
- Blogbeiträge
- CMS-Landingpages
- fehlende Pflichtfelder
- ungültige Werte
- doppelte Schema-Markups
- fehlerhafte URLs
- nicht erreichbare Bildreferenzen
Interne Verlinkung – Das Rückgrat Ihrer Website nicht beschädigen
Interne Verlinkungen werden häufig ausschließlich unter dem Aspekt der Benutzerfreundlichkeit betrachtet. Im Rahmen einer Magento-Migration spielen sie jedoch auch für die Suchmaschinenoptimierung eine entscheidende Rolle. Google nutzt interne Links, um zu verstehen:- welche Seiten besonders wichtig sind,
- wie Inhalte miteinander zusammenhängen,
- wie Linkautorität innerhalb der Website verteilt wird,
- welche Seiten regelmäßig gecrawlt werden sollen.
Nicht nur die Hauptnavigation überprüfen
Nach einer Migration konzentrieren sich viele Unternehmen ausschließlich auf die Menüstruktur. Tatsächlich befinden sich interne Links jedoch an zahlreichen weiteren Stellen der Website. Überprüfen Sie insbesondere:- Kategorienavigation
- Breadcrumbs
- Featured Products
- Ähnliche Produkte
- Cross-Selling-Bereiche
- Footer-Links
- Blogbeiträge
- Ratgeberseiten
- CMS-Seiten
Verwaiste Seiten vermeiden
Eine sogenannte Orphan Page ist eine Seite, auf die innerhalb der Website keine internen Links mehr verweisen. Zwar kann Google solche Seiten über Backlinks oder XML Sitemaps entdecken, sie werden jedoch deutlich seltener gecrawlt und erhalten weniger interne Linkautorität. Nach jeder Magento-Migration sollte daher überprüft werden, ob verwaiste Seiten entstanden sind. Typische Beispiele sind:- Produktseiten ohne Kategoriezuordnung
- nicht mehr verlinkte Blogbeiträge
- saisonale Landingpages
- Kampagnenseiten
- Einkaufsratgeber
Google Search Console – Ihr wichtigstes Werkzeug nach dem Go-live
Viele Projektteams betrachten eine Magento-Migration mit dem Livegang als abgeschlossen. Aus SEO-Sicht beginnt die eigentliche Arbeit jedoch erst danach. Die Google Search Console liefert Ihnen wertvolle Informationen darüber, wie Google Ihre neue Website interpretiert. Statt Vermutungen anzustellen, erhalten Sie belastbare Daten zu Crawling, Indexierung und Suchperformance.Die neue XML-Sitemap einreichen
Unmittelbar nach dem Go-live sollten Sie:- die Property verifizieren,
- die aktuelle XML-Sitemap einreichen,
- den Indexierungsfortschritt überwachen.
Indexierungsberichte regelmäßig kontrollieren
In den ersten Wochen nach der Magento-Migration empfiehlt es sich, die Berichte zur Seitenindexierung täglich zu überprüfen. Achten Sie insbesondere auf:- 404-Fehler
- Redirect-Probleme
- Soft-404-Seiten
- gecrawlte, aber nicht indexierte Seiten
- doppelte Inhalte
- ausgeschlossene URLs
Die organische Entwicklung beobachten
Vergleichen Sie mithilfe des Leistungsberichts in der Google Search Console regelmäßig:- Klicks
- Impressionen
- durchschnittliche Positionen
- Anzahl indexierter Seiten
Wichtige Seiten aktiv indexieren lassen
Warten Sie bei geschäftskritischen Seiten nicht darauf, dass Google diese irgendwann von selbst entdeckt. Nutzen Sie die Funktion „URL-Prüfung“ in der Google Search Console, um beispielsweise folgende Seiten aktiv zur Indexierung einzureichen:- Startseite
- Hauptkategorien
- umsatzstarke Produktseiten
- wichtige Landingpages
Core Web Vitals – Performance bleibt ein Rankingfaktor
Eine Magento-Migration bietet die ideale Gelegenheit, die Performance Ihres Onlineshops nachhaltig zu verbessern. Gleichzeitig kann sie jedoch auch zu einer Verschlechterung führen, wenn Performance-Aspekte während der Entwicklung nicht berücksichtigt werden. Google bewertet Websites unter anderem anhand der Core Web Vitals. Die drei wichtigsten Kennzahlen sind:Largest Contentful Paint (LCP)
Misst die Zeit, bis der größte sichtbare Inhalt geladen wurde. Empfehlung: unter 2,5 Sekunden Interaction to Next Paint (INP) Bewertet, wie schnell eine Seite auf Benutzerinteraktionen reagiert. Empfehlung: unter 200 Millisekunden Cumulative Layout Shift (CLS) Misst die visuelle Stabilität einer Seite. Verschieben sich Inhalte während des Ladevorgangs, verschlechtert dies die Nutzererfahrung erheblich. Empfehlung: unter 0,1Typische Performance-Probleme nach einer Magento-Migration
In der Praxis begegnen uns regelmäßig folgende Ursachen für Performance-Probleme:- nicht optimierte Produktbilder
- übermäßiger JavaScript-Code
- fehlerhaft konfigurierte Caching-Systeme
- langsame Drittanbieter-Erweiterungen
- blockierendes CSS
- ressourcenintensive Page Builder
- zu viele Tracking-Skripte
Performance vor und nach der Migration vergleichen
Eine erfolgreiche Magento-Migration sollte mindestens dieselbe Performance erreichen wie der bisherige Shop – idealerweise sogar bessere Werte liefern. Dokumentieren Sie daher bereits vor Projektbeginn die wichtigsten Kennzahlen und vergleichen Sie diese nach dem Go-live anhand identischer Testverfahren. Kontrollieren Sie insbesondere:- Startseite
- Kategorieseiten
- Produktseiten
- Checkout
- mobile Darstellung
SEO endet nicht mit dem Go-live
Ein weit verbreiteter Irrtum besteht darin, SEO nach der Veröffentlichung des neuen Shops als abgeschlossen zu betrachten. Tatsächlich beginnt mit dem Go-live eine neue Optimierungsphase. Google benötigt Zeit, um:- neue URLs zu crawlen,
- Redirects zu verarbeiten,
- Canonical-Signale neu zu bewerten,
- strukturierte Daten auszulesen,
- Nutzerverhalten zu analysieren.
Warum Unternehmen ihre Magento-Migration Ingold Solutions anvertrauen
Eine Magento-Migration bedeutet weit mehr als den Umzug von Produkten, Kundendaten und Bestellungen auf eine neue Plattform. Jede Entscheidung beeinflusst die Sichtbarkeit in Suchmaschinen, die Performance des Onlineshops, die Benutzerfreundlichkeit und die zukünftige Skalierbarkeit Ihres Unternehmens. Bei Ingold Solutions verstehen wir eine Magento Migration deshalb nicht als reines Entwicklungsprojekt, sondern als geschäftskritischen Transformationsprozess. Unsere Vorgehensweise vereint vier zentrale Kompetenzbereiche:Magento-Entwicklung
Unsere erfahrenen Magento-Entwickler unterstützen Sie bei:- Versions-Upgrades
- Migration auf Magento Open Source oder Adobe Commerce
- Entwicklung individueller Funktionen
- Prüfung und Migration bestehender Erweiterungen
- Performance-Optimierung
Technisches SEO
SEO beginnt bei uns nicht erst nach dem Go-live. Bereits in der Planungsphase sorgen wir dafür, dass wichtige Ranking-Signale erhalten bleiben. Dazu gehören unter anderem:- bestehende URL-Strukturen
- Canonical-Tags
- interne Verlinkungen
- strukturierte Daten
- Crawlbarkeit
- XML-Sitemaps
SAP Business One Integration
Im Gegensatz zu vielen klassischen Magento-Agenturen verfügen wir über umfassende Erfahrung im Bereich SAP Business One. Als zertifizierter SAP Business One Partner unterstützen wir Unternehmen dabei, ihre Magento-Plattform nahtlos mit ihrem ERP-System zu verbinden. Dabei werden unter anderem synchronisiert:- Artikelstammdaten
- Lagerbestände
- Preise
- Kunden
- Verkaufsaufträge
- Versandinformationen
Performance-Optimierung
Jede Magento-Migration bietet die Chance, die technische Performance Ihres Onlineshops nachhaltig zu verbessern. Unser Fokus liegt dabei auf:- besseren Core Web Vitals
- kürzeren Ladezeiten
- effizientem Caching
- optimierter Frontend-Performance
- einer besseren mobilen Nutzererfahrung




